|
Rund um den Bulli:
Alle hier veröffentlichen Texte geben die Meinung der Verfasser wieder,
Sofern mir bekannt wird auch die Quelle mit angegeben. Die Rechte der Texte liegen beim Verfasser, Ich habe sie im Lauf der Jahre aus verschiedenen Quellen gesammelt. Sollte ich irgendwelche Rechte, Darstellungen, Quellen oder ähnliches verletzen, bitte kurze Mail oder anruf und wir werden uns schon einig.
Bulligen Gruß Doka-Dirk
===============================================================
Übersicht:
- LKW Sonn und Feiertags Fahrverbot
- Besteuerung vom Pick-up-Fahrzeugen
- Mehrausstattungsliste T3 von Harald
- BSE von Henning B.
- Du weißt du fährst einen VW Bus, wenn...
- T3 und Poznan von Harald
- T3 Geschichte
-T5 Bericht
- Bezeichnungen auf Reifen
- Zulassungsbestimmungen für Wohnmobile ”Marke Eigenbau”
- Bullifahrer verteidigt sein Bulli
-Spritsparen mit dem Bulli
weiteres folgt
===============================================================
LKW Sonn und Feiertags Fahrverbot
Geschrieben von Hilsi am 15. August 2001 19:47:49:
Als Antwort auf: hilfe,wieviel darf mein bus ziehen(auflast-möglich?) geschrieben von lars am 14. August 2001 21:14:05:
Hallo und Moin Moin
Zu jedem Gesetz gibt es Ausführungs und Verwaltungsvorschriften.
So auch zur StVo.
Zu § 30 (Umweltschutz und Sonntagsfahrverbot heisst es da:
10 Vom Sonntagsfahrverbot sind nicht betroffen Zugmaschinen, die ausschließlich dazu dienen, andere Fahrzeuge zu ziehen, ferner Zugmaschinen mit Hilfsladefläche, deren Nutzlast nicht mehr als das 0,4fache des zulässigen Gesamtgewichts beträgt.
11 Das Sonntagsfahrverbot gilt ebenfalls nicht für Kraftfahrzeuge, bei denen die beförderten Gegenstände zum Inventar der Fahrzeuge gehören (z.B. Ausstellungs-, Filmfahrzeuge).
Der ganze Text der Verwaltungsvorschrift
Bei der Doka beträgt die Nutzlast 925kg. Das Zulässige GG 2460kg x 0,4= 984kg! =freu!
Nach der Definition geht Doka mit AHK (und warum nicht Bulli?) als Zugmaschine mit Hilfsladefläche durch. Auf Nr 11 werden sich die Rennfahrer, Hobbykutscher etc. berufen können.
Gruss aus der schönen Lauenburger Elbmarsch
Hilsi mit Grautier
==================================================================================.
==================================================================================.
Hier mal ein Text vom FA-Obrigen an die FA´s wegen der :
Besteuerung vom Pick-up-Fahrzeugen
Verfügung vom 15.05.2001 – S6104 A - 1 – St I 36
(Erlass vom 03.01.2001 - S 6104 A –1-II A 41 / vfg. vom 10.01.2001 –Az.w.o.)
Â
Mit dem in Ablichtung beigefügten Urteil vom 08.02.2001 hat der BFH entgegen der Ansicht des FG Nürnberg (Urteil vom 03.08.2000,efg s. 1203 ) – entschieden, dass ein sog. Pick-up-Fahrzeug mit Doppelkabine und einem zuläsiegen Gesamtgewicht von nicht mehr als 2,8 t (typ:“Mitsubishi L 200“) kraftfahzeugsteuerlich als PKW zu behandeln ist. Der BFH hat in dieser Entscheidung bei der Gewichtung der relevanten Abgrenzungskriterien der Größe der Ladefläche eine besondere Bedeutung beigemessen. Er hat die steuerliche Einstufung als PKW maßgeblich darauf gestütz, dass die Ladefläche des Fahrzeugs nicht die zur Personenbeförderung dienende Bodenfläche übertrifft. Der BFH hat dabei ausdrücklich auf sein Urteil vom 01.08.2000 (BStBl.II 2001, S.72) Bezug genommen. Nach dieser Entscheidung hält es der BFH für gerechtfertigt, im Interesse praktikabler Zuordnungsmaßstäbe und der um der Rechtssicherheit willen geforderten Vorhersehbarkeit kraftfahrzeugsteuerrechtlicher Zuordnungen, typisierend davon auszugehen, dass Fahrzeuge nicht vorwiegend der Lastenbeförderung zu dienen geeignet und damit bestimmt sind, wenn ihre Ladefläche oder ihr Laderaum nicht mehr als die Hälfte der gesamten Nutzfläche ausmacht. Diese Rechtsgrundsätze gelten – so der BFH – auch für Pick-up- Fahrzeuge.
Â
Mit diesem Urteil hat der BFH im Ergebnis die bundeseinheitliche Auffassung der Finanzverwaltung bestätigt. Es besteht daher kein Grund mehr, in einschlägigen Fällen Einsprüche weiter ruhen zu lassen. Soweit die Rechtsbehelfe in Kenntnis der Entscheidung des BFH vom 08.02.2001 nicht zurückgenommen werden, ist über die Einsprüche zu entscheiden.
Â
Anlage (BFH-Urteil vom 08.02.2001 – VII R 73/00)
==================================================================================.
==================================================================================.
Mehrausstattungen VW Bus T3 1979-1992
Mehrausstattungen VW Bus T3 1979-1992 Mit Hilfe dieser Tabelle kann der Fahrzeugdatenaufkleber nahe dem Sicherungskasten und im Serviceheft entschlüsselt werden. So kann auch ohne Unterlagen vom Vorbesitzer der Auslieferungszustand ermittelt werden.
- M ??? Leuchtweitenregelung
- M ??? Automatic Beckengurte auf den mittleren Sitzplätzen hinten (Feuerwehrausstattung)
- M ??? Schmutzfänger vorn
- M 001 Allradabschaltung mechanisch
- M 002 5-Gang Schaltgetriebe
- M 003 1,9 Liter 44kW 4 Zylinder Vergasermotor DF
- M 010 Vorbereitung der Hintersitzbank für schwenkbare Rückenlehnen
- M 012 Abgasüberwachung (vor 1985)
- M 013 Beifahrersitzbank 2-sitzig
- M 014 Steinabweiser für Keilriemen
- M 015 Sitzbank mit Klapplehne im Fahrgastraum 3-sitzig
- M 016 Sitzbank im Fahrgastraum hinten 3-sitzig
- M 017 Sitzbank vorn im Fahrgastraum 2-sitzig
- M 018 umschäumtes Lenkrad
- M 020 Geschwindigkeitsmesser in Meilenanzeige
- M 025 Instrumentengehäuse für Geschwindigkeitsmesser mit Tageskilometerzähler und Zeituhr, bzw. Geschwindigkeitsmesser mit Tagesmeilenzähler und Zeituhr
- M 026 Aktivkohlefilter zum Auffangen der Kraftstoffdämpfe
- M 027 Erfüllung der Abgasvorschriften Kalifornien 255 (Katalysator und Kraftstoffeinfüllstutzen)
- M 028 ohne Krankentragen (nur für KTW II)
- M 032 sperrbarer Tankdeckel
- M 034 Fernlichtkontrolle blau Italien, FG 24 B 079862 -->
- M 038 Entfall der Fahrerhaussitze beim Joker
- M 050 Warnleuchte für angezogene Handbremse und Bremsflüssigkeitsstand
- M 051 Anschluß- und Befestigungsteile für einen zweiten Drehstromgenerator vorbereitet zur Aufnahme eines Klimakompressors
- M 053 Stoffsitzbezüge Colortweed Streifen
- M 053 Polsterbezugsmaterial Stoff "Feincord" (alt vorn Mj. 1987)
- M 054 abschließbarer Handschuhkasten LLKG
- M 055 Kältemittelkompressor Benzinmotor, Sanden 510 (ca. 5 kW/7 PS)
- M 055 geänderter Einbau des Kältemittelkompressors bei TD mit Zusatzaggregaten, Sanden 510 (ca. 5 kW/7 PS)
- M 057 ohne Bodenleisten (Pritsche, Doka)
- M 058 Stoßfänger und Spoiler wie Modell Carat
- M 060 Zusatzheizung Eberspächer DA6 od. BA6 (keine Standheizung)
- M 061 Geschwindigkeitsanzeige in Meilen, Temperatur in Grad F, Stadtfahrlicht, Großbritanien
- M 062 Außenspiegel rechts konvex und Sicherheitsgurte vorn und hinten
- M 064 ohne Bordwände (245-248)
- M 065 Schriftangaben für Achslasten und Gesamtgewicht
- M 066 Bodenbelag ( Gummi) im Laderaum (Kastenwagen) bzw. im Fahrgastraum (Kombi)
- M 067 54 Ah Batterie
- M 068 2. Abschleppöse hinten
- M 070 Verdeck für Pritschenwagen
- M 071 Zweite Klappe im Seitenteil
- M 073 Dach mit Ausschnitt für Campingwagen
- M 074 Schmutzfänger hinten (in Österreich Serie bei Syncro)
- M 080 Schiebetür mit Fenster oder hohe Schiebetür mit Fenster
- M 081 Sprossenwand hinter Fahrersitz
- M 089 Windschutzscheibe in Verbundglas
- M 092 Gebirgsübersetzung (nur Hinterradantrieb nicht Allrad)
- M 093 Schiebefenster in der Seitenwand hinten gegenüber der Schiebetür (ganz links hinten)
- M 094 Klappe hinten abschließbar (245-248)
- M 099 M+S Stahlgürtelreifen 185 R 14 C
- M 099 M+S Stahlgürtelreifen Fulda Kristall 185 R 14 C
- M 102 beheizbare Heckscheibe (nicht kombinierbar mit M 127 Rückwandklappe ohne Fenster)
- M 103 verstärkte Stoßdämpfer vorn und hinten (nicht Allrad)
- M 106 Polsterstoff anstelle von Kunstleder (Wirkvelours braun)
- M 113 CANADA VERSION 253-255
- M 115 4 Zylinder Diesel Motor 1,7 L 42 kW KY
- M 121 Heizung und Belüftung mit Gebläsemotor (245-256)
- M 121 elektrische Be- und Entlüftung auf dem Dach
- M 122 bis Modelljahr 1986:
1,6 Liter 37 kW 4 Zylinder Dieselmotor 24 B 079862 -->
- M 122 ab Modelljahr 1987:
Vorbereitung der Hintersitzbank für schwenkbare Rückenlehnen. Mittelsitzbank wird versetzt und entgegen der Fahrtrichtung eingebaut. (Einbau erfolgt über KDW Hannover). Vorbereitung zum Einbau der Utila-Krankentrageneinrichtung (über KDW Hannover)
- M 123 2,1 Liter 70 kW 4-Zylinder Digijetronic Einspritzmotor MV
- M 124 Scheinwerferlampen Gelblicht Frankreich
- M 127 Rückwandklappe ohne Heckscheibe
- M 130 Krankenwagen
- M 135 Krankenwagen (253,254)
- M 136 Krankenwagen mit Einrichtung
- M 137 vorbereitet für Campingwagen Joker 3
- M 140 Feuerlöschfahrzeug (253) mit Normausstattung nach DIN 14 502
- M 141 Dachluftansaugkanal für Verbrennungsluft
- M 142 Dachluftansaugkanal für Verbrennungsluft links und rechts
- M 143 Krankenwagen mit Einrichtung und zusätzlicher Ausrüstung nach DIN 75080
- M 144 Beckengurte für M 580
- M 144 elektrische Fondsitze für Carat, nur mit M 558
- M 145 Sicherheitsschloß für Schiebetür und Rückwandklappe (251)
- M 146 Fahrer- und Beifahrersitz mit klappbaren, höhenverstellbaren Armlehnen
- M 148 Zwei elektrisch verstellbare Einzelsitze im Fahrgastraum
- M 149 lackierte anstelle verchromter Teile
- M 150 Krankenwagen mit zusätzlicher Ausrüstung nach DIN 75080 (253,254)
- M 151 COMPLIANCE WITH EXHAUST EMISSION STANDARTS (253,255) USA
- M 153 Zyklonluftfilter und Vergaser ohne Vergaservorwärmung für 1,6 Liter 4 Zylinder Vergasermotor, Krümmer mit Zyklonfilter für Diesel
- M 156 Zyklonluftfilter für staubreiche Länder bei Dieselmotor JX
- M 157 2,0 Liter 4 Zylinder Jetronic Motor für Schweden --> FG A 300000; 1,9 Liter 60 kW 4 Zylinder Digi Jetronic Motor FG 24 D 051580 -->
- M 158 Tropenkühler mit verstärktem Kühlerlüfter
- M 159 Öse für Vorhängeschloß (251,253)
- M 160 Rundumkennleuchte blau, Starktonhornanlage
- M 162 Gummileisten auf Stoßfänger
- M 165 Wartungsklappe abschließbar
- M 168 Geeichtes Angleichgetriebe für Wegstreckenzähler
- M 171 Stahlgürtelreifen 185 R 14 C
- M 173 Bereifung 205/70 R 14 - 97 reinforced, nur in Kombination M 173 + M 401 Felgen 6x14
- M 176 Führungsschienen gegenüber der Schiebetür und an den Trennwänden (247,253)
- M 177 Sitzbank hinten mit Klapplehne hinten und zusätzlicher Sitzmöglichkeit im Laderaum 12-Sitzer
- M 178 Führungsschienen auf den Bodenblechen (247,253)
- M 179 3 Punkt Automatic Sicherheitsgurte im Fahrgastraum --> FG 24 A 300000
- M 181 verchromte anstelle lackierter Teile (=verchromte Radzierdeckel)
- M 183 Hüftgurte im Fahrgastraum (247-256)
- M 184 Dreipunkt Automaticgurte vorn
- M 186 Dreipunkt Automaticgurte auf allen äußeren Sitzplätzen im Fahrgastraum
- M 187 Scheinwerfer für Linksverkehr
- M 188 Tropenausführung für Fahrzeugeinsatz in warmen Ländern mit größerem Wasserkühler oder verstärktem Kühlerlüfter für Diesel
- M 189 Zusätzlich mit zweitem Drehstromgenerator
- M 193 Erfüllung der Abgasvorschrift und elektrische Ausführung, Japan
- M 194 Außenspiegel konvex
- M 198 Rundumkennleuchte rot
- M 201 Großraum Holzpritsche
- M 206 abblendbarer Innenspiegel
- M 207 Getriebeübersetzung 34:7 syncro
- M 208 Anhängevorrichtung Kugelkopf (bei syncro abnehmbar) und elektrische Teile für Anhängerbetrieb,
- M 210 Differentialsperre vorn
- M 217 Verdeck in Fahrerhaushöhe für Pritsche und Doka
- M 219 Zwangsentlüftung für die hinteren Seitenfenster, Serie ab Modelljahr 1988 bzw. Entlüftungsschlitze in den Seitenwänden Kastenwagen
- M 220 Differentialsperre hinten
- M 221 Ausstellfenster in der Fahrertür
- M 222 1,6 Liter 37 kW 4 Zylinder Dieselmotor CS
- M 226 Halteseile für Ladeklappe hinten (245-248)
- M 227 Kopfstützen im Fahrerhaus
- M 229 Kopfstützen im Fahrgastraum je Sitz (bei Carat incl. Kissen)
- M 231 Sitz-/Liegebankeinrichtung
- M 238 Tagesfahrlichtschaltung Schweden
- M 240 1,6 Liter 37 kW 4 Zylinder Vergasermotor mit Muldenkolben für Kraftstoff mit niedriger Oktanzahl
- M 249 3-Gang Automatic Getriebe
- M 251 1,9 Liter 57 kW 4 Zylinder Vergasermotor DG
- M 251 2,0 Liter 51 kW Vergasermotor --> 24 C 200000;
24 F 000001=S799; --> 24 D 040000 1,9 Liter 57 kW Vergasermotor 24 D 000001 -->
- M 254 einknöpfbare Gardinen im Fahrgastraum
- M 259 Antennenleitung für die Funkantenne von Fahrerhaus-Dachmitte
zur Funkgerätehalterung links neben dem Beifahrersitz. Reißverschluß im Dachhimmel.
- M 262 Laderaumabdeckung
- M 263 Tragfähigkeit 1,2 Tonnen
- M 277 geänderter Schalldämpfer Schweiz (später auch D und A)
- M 288 Scheinwerferreinigungsanlage
- M 298 VEHICLE USE WITH LEAD FREE FUEL (251,253,255)
- M 299 Allradantrieb
- M 302 Ohne VW Zeichen hinten
- M 308 Öffnungswinkel der Rückwandklappe variabel (251-256)
- M 314 Sonderaktion "Typ 2 syncro Tristar" mit Stoßfänger vorn wie Modell Carat, Schutzblende für Tür vorn, Radzierblenden, Abdeckungen für Radausschnitt, Gummileiste für Stoßfänger hinten, Halterung für Reserverad, Kabinentüren mit Schiebefenster links und rechts, Doppelscheinwerfer, 2. Wärmetauscher, Ablagekästen an den Türen vorn, Polsterleiste für Schalttafel, Innenausstattung hellgrau, Basis 247 A..
- M 315 Doka Zulassung als Kombi
- M 318 Geänderte Schalldämmwanne TD syncro Österreich
- M 325 Tragfähigkeit 1,2 Tonnen vorn (= verstärkte Vorderachse)
- M 327 Radio Gamma
- M 335 1,6 Liter Vergasermotor 37 kW nur für Österreich und Nigeria
- M 336 Unterfahrschutz hinten
- M 340 Fahrersitz und Lehne beheizbar
- M 341 Zentralverriegelung
- M 343 Reserverad unter Pedalboden (bei Syncro)
- M 345 Außenspiegel mit größerem Blickfeld (konvex) / Spiegel auf Bügelhalterung
- M 346 Hydraulikpumpe ZF (Leistung 4-6 kW, Förderdruck 180 bar, Fördermenge 3 cm3/U, Förderstrom 6 l/min) bei Diesel und Turbodiesel CS, KY, JX
- M 347 Nebenantrieb für Schaltgetriebe Finnland
- M 348 Scheibenrad Stahl 6Jx14H2 ET 30
- M 349 Vorbereitung zum Einbau einer Hydraulikpumpe ZF
- M 351 Haltevorrichtung für eine Sauerstoffflasche 10,7 Liter (Krankenwagen)
- M 352 Geschwindigkeitsregelanlage
- M 355 1,6 Liter 50kW 4 Zylinder Turbo Diesel Motor JX
- M 356 vorbereitet für zweiten Drehstromgenerator
- M 358 Getriebeübersetzung 38:7 syncro
- M 364 Fenster in Schiebetür und gegenüber (251)
- M 366 Trennwand durchgehend zwischen Fahrer- und Fahrgastraum
- M 370 Rundumkennleuchte gelb
- M 375 Achsübersetzung 5,86 : 1
- M 380 Trennwand im Hochdach
- M 384 Zulässige Hinterachslast 1,4 Tonnen
- M 386 Teppichboden für Fahrerraum (M939=Teppich für komplettes Fahrzeug)
- M 390 Verzurreinrichtung für Ladegutbefestigung
- M 398 Außenspiegel (plan), elektrisch verstell- und beheizbar
- M 401 Alufelgen 6x14
- M 402 Luxusausführung Multivan
- M 407 Klappsitze im Fahrgastraum
- M 424 Entfall der Zwangskombination mit Innenverkleidung- M502 (nur in Kombination mit Turbodiesel).
- M 425 Heckscheibenwisch- Waschanlage
- M 430 Windschutzscheibe Verbundglas grün (251-256)
- M 432 ABS nicht kombinierbar mit M 693, 558 u. 16 Zoll Bereifung) Entfall der Drehsitze bei Joker I und III
- M 433/M 462 Radiovorbereitung mit 4 Stereolautsprechern
- M 440 2 Stereolautsprecher
- M 456 Tiefergelegtes Fahrwerk 30 mm
- M 462 Stabantenne
- M 467 Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar Fahrer- und Beifahrerseite konvex
- M 469 Schlechtwegeausrüstung (Serie 16")
- M 475 Reserveradhalterung schwenkbar an Rückwandklappe
- M 478 Reserverad unter Pedalboden (nur Bereifung 205 R 14 = Getriebeindex 5)
- M 488 Drehsitz im Fahrgastraum (253)
- M 496 Für Fahrzeuge mit Krankentrage klappbar ohne Polster (Stahl)
- M 498 Beleuchtetes Dachzeichen (Balkenkreuz) nur für DRK
- M 500 Trennwand unten durchgehend zwischen Fahrer- und Fahrgastraum
- M 502 verbesserte Innenverkleidung des Laderaumes (Seiten- und Heckklappenverkleidung des Kofferraumes aus Hartfaserplatten, Kofferbodenbelag mit Schmelzfolie und Gummimatte ausgelegt. Holzschutzleiste an der Seitenverkleidung unten im Laderaum.) (251-254)
- M 503 Dachverkleidung des Laderaumes mit Hartfaserplatte (251)
- M 504 Frischluftzuführung im Laderaum
- M 505 Heizluftausströmer im Laderaum (251,252)
- M 506 Bremskraftverstärker und Zweikreiskontrollleuchte
- M 508 Schiebefenster in Schiebetür und gegenüber
- M 510 Trennwände links und rechts zwischen Fahrer- und Laderaum (247-254)
- M 511 Schalttafelabdeckung gepolstert mit Leseleuchte (wie Carat und Serie Caravelle GL ab Mod ´90)
- M 511 schmale Polsterleiste an der Schalttafel (Serie Caravelle CL und bis Mod ´89 GL)
- M 513 Hochraumdach Kunststoff (Dehler) (253,254) (für KTW II)
- M 514 Hochraumdach Kunststoff mit Ausschnitt für hohe Schiebetür (Dehler) (253,254)
- M 515 Hochraumdach mit Ausschnitt für hohe Schiebetür
- M 516 Hochraumdach Kunststoff für normale Schiebetür (251-254)
- M 519 Entfall der Serienverglasung im Fahrgastraum
- M 520 Schiebetüren links und rechts (251-256)
- M 521 Luxusausführung Carat
- M 522 Netztrennwand zwischen Fahrer- und Laderaum (251-256)
- M 526 Luxusausführung Caravelle
- M 528 Außenspiegel konvex, Beifahrerseite rechts
- M 529 Trennwand oben durchgehend mit Schiebefenster (Nur Fahrzeuge mit M 500) (253-256)
- M 530 Automatisches Trittbrett (Zwang mit M ??? Schmutzfänger vorn)
- M 534 Schiebetürschloß mit Kindersicherung
- M 535 Fahrtenschreiber LLKG
- M 537 Laderaumbeleuchtung
- M 539 Kompaktboden im Laderaum (= Holzboden)
- M 541 5-Gang Getriebe (nur Hinterradantrieb)
- M 542 Spezialausstattung für Bundeswehr (247;253)
- M 544 Trennwand oben durchgehend mit feststehendem Fenster
- M 545 Dachverkleidung mit Kunststoffhimmel
- M 546 Blinkleuchten hinten auf dem Dach (251-256)
- M 550 Schiebefenster mit Fliegengitter in der Schiebetür (253-256)
- M 551 Scheinwerfer mit Halogenglühlampen (H4)
- M 552 Warmluftausströmer hinten im Fahrgastraum (2.Wärmetauscher) (Serie bei Turbodiesel)
- M 553 SEALED BEAM HEADLIGHTS; TURN SIGNALS AND SIDE LIGHTS; BUZZER FOR
IGNITION STARTER SWITCH; SIDE MARKER LIGHTS AND REFLECTORS; DUAL CIRCUIT BRAKE WARNING LIGHT; WITHOUT HEADLAMP FLASHER AND PARKING LIGHTS; USA 255
- M 556 2,1 Liter 82 kW/112 PS 4 Zylinder Digijetronic Motor DJ
- M 558 Zweitbatterie mit Trennrelais kapazitätsgleich Fahrzeugbatterie
- M 560 Mechanisches Stahlkurbeldach (Kombinationsverbot M 573 Klimaanlage) (Zwang M 545)
- M 561 Drehfenster in den Fahrerhaustüren
- M 568 Wärmeschutzglas grün rundum (Windschutzscheibe in Verbundglas)
- M 569 Luftfilter für staubreiche Länder für Zweivergasermotor
- M 571 Integrierte Nebelschlußleuchte
- M 572 Doppelsignalhorn
- M 573 Dachklimaanlage innen
- M 580 Klappsitze im Fahrgastraum
- M 586 Glasausstelldach im Fahrgastraum
- M 588 Glasausstelldach im Fahrerraum
- M 594 Faustsattelbremse (Deutschland Bundespost) für Fahrzeuge mit 4 Zylinder Digijetronic Motor 2,1 L, 82 kW für Fahrzeuge mit Tragfähigkeit 1,2 Tonnen
- M 595 Fahrtenschreiber
- M 597 63 Ah Batterie (bei Dieselmotor Serie)
- M 603 Luxusausführung
- M 608 Australien Ausführung für Fahrzeuge mit wassergekühltem Motor RLKG
- M 609 VW Campingwagen (253,254)
- M615 = Leuchtweitenregulierung
- M 616 Rückfahrleuchten in Schlußleuchte
- M 617 Drehstromgenerator 45 A
- M 619 Drehstromgenerator 65 A
- M 621 90 A Generator
- M 622 Zigarettenanzünder mit 12 V Steckdose
- M 623 elektrische Anlage nahentstört
- M 625 16" Version Syncro
- M 626 hydraulische Kupplungsbetätigung
- M 628 Kommandowagen-Ausstattung, auch geeignet als Besprechungswagen, Bürowagen und für ähnliche Einsatzfälle bestehend aus: 3-plätzige Mittelsitzbank umgedreht eingebaut, Aufnahmen für Beckengurte, 1 Klapptisch, 1 Transistorleuchte über dem Klapptisch und Gummimatte
- M 629 Halterung für Funksprechgerät links neben Beifahrersitz und
Lautsprecher in Armaturentafel
- M 632 erweiterte Entstörung der elektr. Anlage
- M636 = diverse Teile für die DDR
- M 640 Dauerunterbodenschutz PVC
- M 642 Frostschutz bis -35 Grad für kalte Länder
- M 643 Ablagekasten an der Fahrertür
- M 645 vorbereitet für Campingwagen (Dehler Profi)
- M 649 Dreipunkt Automatic Sicherheitsgurt für Krankenwagen Klappsitz
- M 651 Elektrische Fensterheber in den Fahrerhaustüren
- M 652 Scheibenwischer Intervallschalter
- M 657 Servolenkung
- M 658 Kastenwagen ohne Schiebetür, jedoch mit Türausschnitt
- M 659 Nebelscheinwerfer
- M 666 ohne Lackkonservierung (Dehler)
- M 669 durchsichtiger PVC Streifenvorhang zwischen der senkrechten Fahrer-/ Beifahrertrennwand
- M 673 Plombierte Tachowelle
- M 674 1,9 Liter 66 kW 4-Zylinder Digijetronic Motor
- M 675 Drehzahlmesser mit Digitaluhr: Z21 für Caravelle CL
Z31 für Caravelle GL
- M 682 Reifenmarke Goodyear Ganzjahresreifen auf Wunsch
- M 685 Sitzbank vorn mit Klapplehne zweisitzig im Fahrgastraum
- M 687 Fahrtenschreiber mit Aufzeichnung von Blaulicht und Doppelhorn
- M 690 Beifahrersitz in Drehsitzausführung (Kombinationsverbot mit M 340 Beheizbarer Beifahrersitz)
- M 691 Zusatzheizung Luft
- M 692 Briefeintrag Westfalia Standheizung
- M 693 Fahrersitz in Drehsitzausführung (Kombinationsverbot mit M 432 ABS und M 340 Beheizbarer Fahrersitz)
- M 697 Reifenmarke Conti RS 771
- M 700 Reifenmarke Conti RS 321 6PR
- M 705 Entfall der linken Krankentrage einschl. Führungsschienen
- M 709 zweite Fahrgasttür bei Doka
- M723 = mit Kombi Typschild und Emblem "Transporter" anstelle serienmäßiger Schilder
- M 724 Vorbereitung für Verkaufs- oder Campingwagen
- M 726 Seitenverkleidungen analog Caravelle C
- M 731 Entfall der Zwangskombination - mit Innenverkleidung - M 502
- M 732 Entfall der Zwangskombination - Entlüftungsschlitze - M 219
- M 733 Automatic-Fahrtenschreiber
- M 736 Fabriksschild für Normausstattung nach DIN 14 507 "Grundmodell Kombi als Einsatzleitwagen (ELW 1) für die Feuerwehr
- M 737 Krankenwagen ohne Tragesessel, jedoch mit Führungsschienen im Fußboden
- M 739 ohne rechte Krankentrage (nur für KTW II)
- M 740 Typenschild mit 2500 kg zul. Gesamtgewicht
- M 743 werksseitige Vorbereitung und Kfz Brief Eintragung für farbige PVC Planen (blau oder orange)
- M 751 Krankenwagen: 2 Kopfkissen, Schalter für Rundumkennleuchte wie für Feuerwehr, Tasche mit Schmierplan, Fabrikschild nach DIN 13025
- M 755 Entfall der Zwangskombination - Zusatzwärmetauscher - M 552 (nur Doka)
- M 768 Aussteuerung "Malteserkreuz" für beleuchtetes Dachzeichen
- M 795 mit Schiebetür links anstelle der serienmäßigen rechts
- M 855 M+S Reifen 205R16 Semperit
- M 904 ohne Transistorzündung und DLS Steuergerät, Nigeria
- M 906 Halogen-Innenleuchte für Laderaum
- M 912 Steuerungscode für den Entfall des Typenschildes (Sonderfahrzeuge wie Kommunalfahrzeuge usw.)
- M 920 Trennwand ohne Fensterausschnitt
- M 921 Druckender Wegstreckenzähler Schweden
- M 936 Feuerrot R 300, Kfz-RAL 3000
- M 939 Teppichboden für Fahrer- und Fahrgastraum(komplettes Fahrzeug)
- M 941 Werksvorbereitung für die D`iteren-WEEKENDER Einrichtung
- M 945 Polsterbezugsmaterial Stoff Feincord
- M 949 Reifenmarke Goodyear G 800 + S
- M 950 Radzierblende Kunststoff
- M 953 Haltegriff über Beifahrertür
- M 954 Michelin XTX 185R14C 8PR / XC / XZX
- M 956 Verbreiterter Doppelbeifahrersitz Norwegen
- M 958 Nottrage für Krankenwagen
- M 959 Beladeplatte für Krankentrage BINZ
- M 961 Reflexwarnstreifen für Krankenwagen
- M 962 Steckdose innen und außen mit Thermosicherung 220 Volt Krankenwagen
- M 964 Motor mit Muldenkolben, Zyklonfilter und konventioneller Zündung für Nigeria
- M 966 Hochdach in Wagenfarbe
- M 975 Webasto Zusatzheizung Wasser
- M 976 Elektronischer Fahrtenschreiber
- M 982 1,9 L 54 kW 4 Zylinder Vergasermotor ZA (245-256)
- M 984 Rechteckscheinwerfer H3/H4 (wie Carat) bei Benzinmotor Serie
- M 987 Schiebefenster mit Fliegengitter gegenüber der Schiebetür oder in der Schiebetür
- M 990 Sitze im Fahrerraum Velours mit Armlehnen von Caravelle GL
- M 991 M+S Reifen 205 R 14 C (nur in Verbindung mit Getriebeindex 5 - -Preis lt. Typentafel)
- M 995 Gitter am Heckfenster
- M 998 Elektrisch verstellbare/beheizbare Außenspiegel Fahrerseite plan, Beifahrerseite konvex
- M 999 Sonnenblende Beifahrerseite mit beleuchtetem Make-Up Spiegel
- P 023 Aufstelldach in Wagenfarbe
- P 024 Kleiderschrank und Dachstaukasten mit integrierten Radiolautsprechern (Fa. Westfalia), als Basis für Klimaanlage in Westfalis Fahrzeugen erforderlich
- P 026 Motorunabhängige Kraftstoffstandheizung mit elektrischem Gebläse und thermostatischer Regelung
(Westfalia/Eberspächer)
- P 074 Dachstaukasten und Kleiderschrank bei Multivan mit Aufstelldach
Radios:
- R 01 Radio Alpha Mono
- RAA Radio Alpha (ab ´90)
- RAC Radio Alpha (ab´90) mit Scheibenantenne
- R 11 Radio Beta Mono
- RBA Radio Beta (ab ´90)
- RBD Radio Beta (ab´90) mit Scheibenantenne
- R 22 Radio Stereo, Cassette
- RCB Radio Gamma (ab ´90)
- RCE Radio Gamma (ab´90) mit Scheibenantenne
- R82 Radio Heidelberg CR Stereo US
S-Codes:
- S 700 Reifenmarke ...
- S 701 Australienausführung für Fahrzeuge mit luftgekühltem Motor RLKG
- S 704 Type 2 Großbritannien
- S 719 Steuernummer für Vorbereitung auf Oettinger WBX 6/3,7
- S 725 800 kg bzw. 785 kg
- S 725 bei Westfalia Komfortsitzen Entfall der Seriensitze im Fahrerhaus
- S 735 Sonderaktion "Typ 2 Bluestar" (auch alle X-Star und LLE) mit Außenspiegel in Wagenfarbe, Schiebefensterrahmen in schwarz, Getränkedosenhalter, Sitzbank hinten mit Klappbeschlag für Liegebett, Klapptisch, Innenausstattung = 39 platin. Basismodell Caravelle GL (FG 24K090001 --> FG 24K095469)
- S 741 Sonderaktion "Multivan Magnum" mit Stoßfängern wie Modell Carat, Spoiler vorn, Schutzblende für Türen vorn, Radzierblende, Innenausstattung hellgrau, Sitzbank hinten mit Klappbeschlag für Liegebettausführung. Basismodell Multivan 253 S
- S 744 Schriftzug VANAGON anstatt TRANSPORTER, Kunstlederstulpe für Schalthebel,
Carat-Schalttafelaufsatz, Fenstereinfassungen rundherum Chrom anstatt schwarz
- S 746 Caravelle C Coach
- S 764 Umbausatz für Kalifornien Ausführung für Europabetrieb (253)
- S 768 Krankentransportleuchte vorn mit Malteserkreuz
- S 773 Sondermodell Caravelle (bis Modelljahr 1983)
- S 775 Stoßfänger und Schutzblende in wolkengrau wie Modell Carat
- S 779 Vanagon GL Promo .
- S 789 Schaltanzeige für Fahrzeuge mit Dieselmotor
- S 790 Katalysator mit Lambdasonde als Beipack
- S 796 Klimaanlage für Westfalia Camper USA
- S 799 1,6 bzw. 2,0 Liter Motor luftgekühlt 24 D 000001 --> (245-256)
--> 24 D 051580
- W 12 Ausstattungspaket für Joker3
- W 14 Club Joker 3
- W 37 für CALIFORNIA mit Aufstelldach besteht aus:
050, 054, 058, 102, 206, 219, 308, 386, 425, 430, 433, 462
- W 38 für CALIFORNIA mit Aufstelldach besteht aus:
528, 534, 550, 552, 561, 568, 652, 657, 675, 692, 693, 950, 984, 987, 999
- W 39 für CALIFORNIA mit Hochdach besteht aus:
050, 054, 058, 102, 137, 206, 219, 308, 386, 425, 430, 433, 462
- W 40/41 für CALIFORNIA mit Hochdach besteht aus:
528, 534, 550, 552, 561, 568, 621, 652, 657, 675, 692, 693, 950, 984, 987, 999
- W 41 wie W40 jedoch ohne M621 (90A-Generator)
- W 45 Caratverblendung rundum
- W 56 für ATLANTIC mit Aufstelldach besteht aus:
050, 058, 219, 386, 430, 433, 462, 534, 561, 568, 657, 692
- W Z1 519, 675, 778, 787, 928, 984, 998, 999
- W 58 fürATLANTIC mit Hochdach besteht aus:
050, 058, 137, 219, 386, 430, 433, 462, 534, 561, 568, 621
- W Z2 519, 657, 675, 690, 292, 778, 787, 928, 984, 998, 999
- W 60 wie W58 jedoch ohne M621 (90A-Generator)
- W H4 für ATLANTIC syncro mit Aufstelldach besteht aus:
478, 05, 058, 219, 386, 430, 433, 462, 534, 561, 568, 657, 692
- W Z8 für ATLANTIC syncro mit Hochdach:
478, 050, 058, 137, 219, 386, 430, 433, 462, 534, 561, 568, 621
- W 62 Ausstattungspaket für Joker 1
- W 63 Joker 3
- W 64 Club Joker 1
- W 65 Club Joker 3
- W 75 Caratverblendung rundum in wolkengrau und Rechteckscheinwerfer
- W A9 mit Caratverblendung
- W B1 Club Joker 3
- W G2 Joker 1 syncro
- W G3 Joker 3 syncro
- W G4 Club Joker 1 syncro
- W G5 Club Joker 3 syncro
- Z 01 Schlechtwetterpaket: Nebelschlußleuchte, Scheibenwischerintervallschalter und Halogen-Nebelscheinwerfer
- Z 02 Ausstattungspaket: Drehzahlmesser, Digitalzeituhr, Tageskilometerzähler, Gummileisten an den Stoßfängern, Ausstellfenster in den Fahrerhaustüren
- Z 04 GL Paket
- Z 53 Taxi Paket
Vorbehaltich Tippfehler!
Ich bin für Anregungen und Ergänzungen dankbar. Bitte E-Mail an: Harald@vwbus-online.de
Â
Copyright Harald@vwbus-online
Â
=====================================================================================.
=====================================================================================.
BSE bei Forikern = Bulline Sympathieforme Enzephalopathie
Unheilbare Viruserkrankung, die Menschen jeden Alters und Geschlechts befallen kann.
Häufig werden bereits junge Menschen mit BSE durch Eltern (ob pränatal gilt als nicht gesichert), durch Verwandte, in Jugendgruppen oder auf offener Straße angesteckt. Inkubationszeit:
Je nach Infektionsweg sofort oder Jahrzehnte
Infektionswege:
Häufig: direkter, ungeschützter Kontakt mit dem Typ 2 als Mitfahrer oder Passagier, selten: kontaktlose Infektion durch Bilder Frühstadium:
Abruptes umdrehen nach Fahrzeugen, die im One-Box-Design gehalten sind und etwa 2 Meter hoch sind. Enttäuschungserscheinungen beim Anblick von Fabrikaten anderer Marken als VW. Manifestation:
Der Patient weist eine der folgenden Eigenarten auf:
Kinder sagen „Bulli“ statt „Papa“ oder „Doka“ statt „Mama“.
Führerscheinneulinge wollen nur einen Typ 2 als erstes Auto haben und lehnen selbst den Porsche zum Abi ab.
Erwachsene erfinden immer neue Ausreden, um ihren Lebensgefährten davon zu überzeugen, dass ein Bus vernünftig und wirtschaftlich ist, auch wenn nichts zu transportieren ist und keine Kinder vorhanden sind.
Erwachsene lesen in der Zeitung zuerst den Anzeigenteil „Kleintransporter“, „Kleinbusse“ oder ähnliche Anzeigenrubriken bevor sie sich den Weltnachrichten zu wenden.
Der Patient antwortet auf die Frage nach der ersten großen Liebe: „Das war der Tx von Y“.
Fortgeschrittenes Stadium:
Allgemeine Appetitlosigkeit, wenn die letzte Fahrt in einem Typ 2 länger als zwei Tage zurückliegt.
Häufiger Aufenthalt im Bulli-Forum
Die/der Lebensgefährte/in wird mit einem Büschen verabschiedet
Soziale Kontakte beschränken sich auf die Teilnahme an Bulli-Treffen Endstadium:
Ständiger Aufenthalt im Bulli-Forum
Der Bus wird zur Wohnung mit Küche, WC und PC ausgebaut (eine Schlafmöglichkeit wird zunehmend überflüssig; siehe obiger Aufenthalt im Bulli-Forum).
Im Personalausweis steht im Feld „Adresse“ die Autonummer.
Der Patient verlässt seinen Bus nur noch zum Tanken und zum Kontrollieren der Füllmengen. Klinische Symptome:
Der Sauerstofftransport im Blut wird zunehmend von kleinen Typ 2 übernommen.
Das Gehirn weist busartige Veränderungen auf.
Teilweise Doppelscheinwerfergrinsen, teilweise hervorstülpen der Unterlippe um Eisenbahnschienen zu imitieren, teilweise laufen auf allen Vieren (nur bei Virus-Syncros zu beobachten), teilweise rückwärts laufen (nur Virus-T4), immer Dauergrinsen und Speichelfluß bei Anwesenheit eines Typ 2.
Heilungschancen: 0 Prozent
Selbst nach längerer Symptomlosigkeit (scheinbare Heilung auch über Jahre) kann sich der gemeine Busvirus wieder regenerieren und die Krankheit bricht mit unverminderter Schwere erneut aus. Therapie:
Um den Patienten zu stabilisieren, möglichst viele Busse zur Auswahl bereitstellen. Er muss dann zumindest zeitweise ein Fahrzeug verlassen, um in ein anderes zu gelangen.
Um die Kosten niedrig zu halten, eine Flatrate beantragen. Die Patienten sind völlig apathisch während ihrer einsamen Tagträume vom Typ2 bis euphorisch auf Treffen Mitbetroffener, jedoch absolut ungefährlich Unterarten von BSE sind vereinzelt bekannt.
So z.B. das unerklärbare Umbauverhalten einiger Patienten, bei dem riesige Mengen an Geld und Freizeit vernichtet werden. Siehe dazu auch Gembler-Syndrom! Das Luftikus-Senilus-Syndrom konnte bisher nur bei Birnschein gut studiert werden. Symptome sind hier Uneinsichtigkeit bis zum Starrsinn und völliger Realitätsverlust bei Antriebskonzepten. Das Gembler-Syndrom wurde zuerst vom TüV Rheinland gemeldet, als sich mehr und mehr TüV-Prüfer weigerten mit aberwitzigen Konstruktionen auf den Bremsenprüfstand zu fahren. Gembler gilt als Opfer der BGE (= Besessener - Golfmotor - Einbauerei). Das Anderentyp2fahrernhelfensyndrom gehört wahrscheinlich zum Krankheitsbild von BSE.
Â
==================================================================================.
==================================================================================.
Du weißt, Du fährst einen
VW-BUS, wenn...
...du das Wasser der Scheibenreinigungsanlage nicht auffüllst sondern wechselst!
...du in deinem Leben schon vier oder mehr Busse gekauft, aber noch keiner verkauft hast!
...die VW-Werkstatt dich um Reparaturtipps bittet!
...du als Kind immer dann, wenn Du ein neues Matchbox-Auto bekommen hast, die Box geöffnet, das Auto raus genommen und mit der Box gespielt hast!
...du deine Kinder kein Abitur, sondern eine Lehre machen lässt, damit Du das Geld zum Restaurieren eines Carat verwenden kannst!
...du im Bett den „Etzold“ liest!
...du keine Filme mit Harrison Ford schauen willst!
...du eine Gedenkminute einlegst an dem Datum, an dem der letzte T3 vom Band gerollt ist!
...du nachts nicht schlafen kannst weil Du dich fragst, ob die Werkstatt auch alles mit den richtigen Momenten angezogen hat!
...du deinen ersten Sohn "Victor Wilhelm" nennst!
 …Du im Duden das Wort „Sicherheit“ nachschlägst um zu überprüfen, ob da wirklich ein T3 abgebildet ist!
...du forderst, den T3 ins Periodensystem der Elemente aufzunehmen, weil er eine Halbwertszeit hat!
...wenn dein Wagen mehr Sicherheitsausrüstung als ein SpaceShuttle hat!
...du dich mit deinem Wagen überschlagen hast und nur Hilfe brauchst, um ihn wieder auf die Räder zu stellen
...du einen Unfall mit einem Nissan Patrol hattest und weiterfährst, während der Nissan auf den Abschleppwagen muss
...du nach einem Unfall mit einem VW Polo zu einem Gutachter musst, weil die Versicherung die Schäden am Polo nicht glaubt, da du doch für deinen eigenen Wagen keine Schäden angegeben hast
...der Händler dich anruft um dich nach Ersatzteilen zu fragen!
...das wichtigste Vitamin für dich das Gelände ist!
...du eine Grundsatzdiskussion mit dem Menschen von PitStop führst, weil er nicht glaubt, dass die Bremsscheiben bei 200.000km das erste Mal gewechselt werden
...du überzeugt bist, dass die Knautschzone deines Wagens die anderen Wagen sind!
...du dich wunderst, dass VW immer noch den alten Käfer baut, Du aber nirgendwo einen neuen T3 bekommen kannst!
...du bei Rückenschmerzen nur eine Runde mit deinem Wagen drehen brauchst!
... du ihn 10 Jahre lang restauriert hast und ihn dann verkaufst, um dir ein neues Wrack zu holen!
...tobe continued...
==================================================================================.
==================================================================================.
Â
Wegen starken Interesses: Hier nochmals die ultimative Antwort zu Poznan!
30. April 2003 07:37:39 - Harald@vwbus-online   Â
Hallo Busfreunde!
Da dieses Thema hohe Wellen schlägt schreibe ich hier eine Antwort die Klarheit bringen soll.
Darum stelle ich diesen Beitrag an den Anfang der Threads, damit er nicht in der Masse der Postings zum Thema Poznan untergeht ;-)
In Poznan wurde nie ein T3 produziert, das ist Fakt.
Im September 1992 erzählte mir der Produktionsleiter der Grazer T3 Fertigung - Dr. Gabler - in einem ausführlichen Gespräch, daß die Montagelinie aus Graz nach Poznan in Polen geliefert wird um dort ein Transporterwerk zu errichten.
Zu diesem Zeitpunkt liefen noch die Verhandlungen.
Es kam jedoch anders und die Entscheidung fiel zugunsten des T4, der seit 1994 in Poznan produziert wird.
Die T3 Montagelinie einschließlich aller Preßwerkzeuge wanderte größtenteils in Poznan in den Schrott.
Einige Teile und Maschinen wurden in Graz verschrottet.
Die letzten davon vor meinen (nassen) Augen im Jahr 1994.
Nicht einmal VW Südafrika hatte Zugriff auf die Preßwerkzeuge, als dort Überlegungen liefen in Südafrika auch Linkslenker zu fertigen.
Der letzte europäische T3 lief definitv am 20. November 1992 im Werk Graz vom Band.
Insgesamt wurden in Graz 61.905 T3 gebaut, davon 41.360 Syncro (plus ca. 321 Syncros in SA mit CKD Sätzen).
Die Gesamtproduktion des T3 lag weltweit bei 1.227.669 Fahrzeugen.
Gefertigt wurde der T3 in den Werken Hannover, Graz und Uitenhage.
Die letzten T3 wurden im März 1993 vom Lagerplatz im Werk Graz verladen.
Daher gibt es viele T3, die Erstzulassung 1993 haben.
Darunter X-Stars (bin im März 1993 selbst noch in einem auf dem Lagerplatz gesessen), Telekomfahrzeuge und Fahrzeuge für den BR etc.
Die Vermutung einiger Leute, daß in Poznan doch T3 gebaut wurden weil die Fahrgestellnummern einiger T3 von 1992 aus der Reihe fallen, kann ich so nicht bestätigen.
Diese Fahrzeuge mit den seltsamen Fahrgestellnummern wurden in Graz produziert und teilweise ohne Fahrgestellnummern ausgeliefert. Die Gründe dafür kann ich öffentlich leider nicht äußern.
Mein Text beinhaltet ausschließlich Fakten die ich selbst recherchiert habe und keinerlei Gerüchte oder *hab ich mal gehört* etc.!
Alles aus erster Hand!
PS: Ich habe heute zufälligerweise wieder einen Termin beim ersten Syncro Projektleiter ;-)
Â
Schöne Grüße
Harald
==================================================================================.
==================================================================================.
Dokumentation vom T3, entnommen irgendwo aus dem WWW:
Â
Â
1979
Â
Â
Im Frühjahr 1979 kommt der neue Volkswagen Transporter auf den Markt, der neben den vielen technischen Neuerungen an Fahrwerk und Motor auch eine neu gestaltete Karosserie bietet mit verbesserten Sichtverhältnissen, vergrößerter Raumkapazität und erhöhtem Nutzwert dieses Fahrzeugs. Die dritte Generation des Volkswagen Transporters realisierte eine kleine Revolution: Der Computer hatte mit der Methode der finiten Elemente-Berechnung den Rahmen unter der Karosse zum Teil "weggerechnet" und dabei das Auto noch einmal steifer gemacht.
Daß der Start dieses T3 nicht so berauschend wie erhofft ausfiel, dürfte an den Fahrleistungen gelegen haben. Denn der immer noch luftgekühlte Boxermotor hatte es nun mit einem Leergewicht von 1.385 Kilogramm zu tun. Mit dem kleineren (1584 ccm) Motor war er nicht schneller als 110 km/h. Und auch die stärkste Variante (1970 ccm/51 kW/51 kW) trieb das Fahrzeug mit maximal 127 km/h über die Autobahn - 3 km/h langsamer als den Vorgänger. Da hatten die unbestreitbaren Vorteile des Neuen es zunächst schwer, die internationale Kundschaft zu begeistern. Erst als der Wasser-Boxer und vor allem der Dieselmotor für mehr Leistung und Durchzugskraft sorgten,
wurde der Transporter der dritten Generation zum Erfolgsmodell. Denn sie hatte viel zu bieten:
Die um 125 mm breitere Karosse bot nun im Fahrerhaus drei vollwertige Sitze, Spur und Radstand waren gewachsen bei gleichzeitig geringerem Wendekreis. Der ganze Innenraum war nun größer und luftiger, sicherer und auch optisch moderner geworden.
Doch die wichtigste Neuerung verbarg sich wiederum unter diesem Kleid: Fahrsicherheit und Komfort hatten einen Riesensprung nach vorn gemacht. Die Vorderachse - doppelte Querlenker, progressiv wirkende Schraubenfedern mit innenliegenden Teleskopstoßdämpfern, dazu ein Querstabilisator - ergänzte die im Prinzip unveränderte Schräglenker-Hinterachse ideal.
Die Zuladung wuchs nun auf Werte nahe der magischen 1.000-Kilogramm-Grenze: 995 Kilo beim 1,6-Liter-Motor, 30 Kilo weniger beim schweren 2-l-Wagen. Neben der aktiven Fahrsicherheit nahm auch die passive Sicherheit zu. Crashtests halfen bei der Entwicklung jener Elemente, die im Fall eines Frontal- und Seitenaufpralls die Energie absorbieren und sich gezielt verformen. Im Vorbau des Fahrerhauses verbirgt sich ein Rammschutz, der in Kniehöhe angebracht ist, und in den Türen sorgen stabile Profile für den Seitenaufprallschutz.
Die Einführung des Vierzylinder-Diesel-Reihenmotors kam erst 1981. Mit dem Selbstzünder startete auch die dritte Transporter-Generation durch; ein Jahr später legt der durchzugsstarke, wassergekühlte Boxermotor noch einmal nach.
Auf der IAA in Frankfurt wird der Volkswagen-M.A.N.-Kooperationslastkraftwagen zwischen 6 und 9 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht präsentiert.
Â
1981
Â
Â
Am 8. März feiert das Volkswagenwerk Hannover sein 25jähriges Jubiläum: Mehr als 5 Millionen Nutzfahrzeuge waren seit der Eröffnung vom Band gelaufen. Der wassergekühlte Boxermotor sowie der modifizierte Dieselmotor des Golf schufen die dringend notwendige Aufbesserung des Transporters. Daß mit dem Diesel eine ganz neue Seite der Erfolgsstory aufgeschlagen worden war, wird den Machern in Hannover damals vielleicht nicht einmal bewußt geworden sein.
Jedenfalls wurden die zunächst doch etwas schwachbrüstigen Herzen der neuen Transporter in flotter Folge aufgepäppelt: 1982 kamen 2 neue wassergekühlte Motoren und ein 5-Gang-Getriebe (als Option), 1983 ein 66 kW-Einspritzmotor mit Katalysator und Servolenkung (als Angebot),
1985 der allradgetriebene "syncro" (dessen Teile in Hannover produziert und beim Kooperationspartner Steyr Daimler Puch in Graz endmontiert werden), außerdem erscheint ein neuer, noch stärkerer Motor (mit 82 kW) und der Turbo-Diesel.
Die Volkswagen Caminhoes Ltda. beginnt in Brasilien mit der Produktion mittelschwerer Lkw von 11-13 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
Produktionsbeginn des Volkswagen Diesel-Transporters im Werk Hannover.
Am 13. November entscheidet der Aufsichtsrat über die Nachfolge des erkrankten Vorstandsvorsitzenden Toni Schmücker. Als Nachfolger wird Dr. Carl H. Hahn bestimmt.
Am 14. Dezember läuft der erste bei der Volkswagen Argentina S. A., Buenos Aires, gebaute Volkswagen Transporter vom Band.
Â
1982
Â
Am 30. September wird mit dem spanischen Automobilhersteller SEAT, Barcelona, ein Vertrag über Kooperation, Lizenz und technische Unterstützung abgeschlossen.
Präsentation des Volkswagen Caddy als Pickup, entwickelt auf Golf-Basis in den USA und bei TAS/Jugoslawien für europäische Märkte gebaut.
Der Volkswagen Transporter erhält als Ersatz für die bisherige luftgekühlte Motorengeneration neu
konstruierte Wasserboxermotoren mit Leistungen von 44 und 57 kW.
Â
1986
Â
Â
Der 6.000.000ste Transporter läuft vom Band. Damit ist der Transporter eindeutig Weltmeister in seiner Klasse. Rund 4,6 Millionen des Erfolgsfahrzeugs waren allein in Hannover produziert worden; dazu 1,6 Millionen Fahrzeuge in Wolfsburg, Brasilien, Afrika, Mexiko und Australien. Der Transporter wurde auf 180 Auslandsmärkten verkauft und hatte 1985 eine Exportquote von 56,8 Prozent.
Â
Er erhält die Komfortausstattung mit elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung.
Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG stimmt dem Erwerb des spanischen Automobilherstellers SEAT zu.
Â
1987
Â
Volkswagen unterzeichnet mit Toyota ein Kooperationsabkommen, das den gemeinsamen Bau eines Pickup im Werk Hannover ab 1989 vorsieht. Mit diesem Pickup mit einer Nutzlast von 1 Tonne weitet Volkswagen sein Angebot von Nutzfahrzeugen aus.
Â
1988
Â
Das Volkswagen Wohnmobil "California" wird vorgestellt.
50 Jahre Werk Braunschweig. Das ursprüngliche Vorwerk zur Ausbildung von Lehrlingen, technischen Fachkräften und Ingenieuren ist älter als das Hauptwerk in Wolfsburg.
Â
1989
Â
Am 10. Januar läuft der erste Volkswagen Taro im Werk Hannover vom Band. Basis für dieses Fahrzeug ist die 1987 mit dem japanischen Hersteller Toyota abgeschlossene Grundsatzvereinbarung über die Fertigung eines Pickup in der Nutzlastklasse von 1 Tonne.
Â
1989/90
Â
Der hubraumstärkste Motor bekommt einen geregelten Dreiwege-Katalysator. Der Motor:
Hubraum 2109 ccm, Leistung 68 kW bei 4500/min.
Â
Â
Von der dritten Generation des Transporters werden insgesamt 1.227.669 Exemplare hergestellt.
Â
1990
Â
Am 6. Januar ist der Produktionsbeginn der vierten Transporter-Generation (T4).Das neue Konzept ist ähnlich revolutionär, wie es der Wechsel vom Käfer zum Golf gewesen war:
Frontmotor, Frontantrieb ("Zugkopfprinzip") mit quer zur Fahrtrichtung eingebautem wassergekühlten Reihenmotor mit 45 bis 81 kW, neue Doppelquerlenker-Achse vorn, hinten Schräglenkerachse. Zwei Radstände: 2.920 mm und 3.320 mm, drei Nutzklassen mit 800 kg, 1.000 kg und 1.200 kg (Punktlast). Für den Markt bedeutete die Einführung des T4 eine kleine Sensation, denn das Fahrzeug räumt mit allen Vorstellungen vom Bulli auf - und ist dennoch ebenso ein waschechter Volkswagen wie es der Käfernachfolger, der Golf, geworden ist.
Das neue Fahrzeug ist in all seinen Eigenschaften so viel besser geworden, daß der Ausdruck vom Quantensprung nicht übertreibt. Und der T4 ist noch einmal vielseitiger als seine sprichwörtlich universellen Vorgänger, denn er wird mit noch mehr Variationsmöglichkeiten des Aufbaus (etwa der zweiten Schiebetür oder der wahlweise erhältlichen Flügeltür) geliefert. Der Markt nimmt die vierte Generation des Typ 2 begeistert auf. Schon Monate vor den ersten Auslieferungen füllen sich die Auftragsbücher. Und auch der T3 läuft noch einige Zeit weiter, bevor die Produktion nach Österreich verlagert wird, sich auf den Bau des syncro einengt und schließlich ganz eingestellt wird.
40jähriges Jubiläum des Volkswagen Transporters: Fast 6.700.000 Transporter wurden in diesen vier Jahrzehnten in drei Generationen gebaut.
Die tschechische Regierung erteilt Volkswagen am 10. Dezember den Zuschlag für die Übernahme des tschechischen Automobilherstellers Skoda. Damit wird, neben Audi und Seat, Skoda die vierte Marke im Konzernverbund.
Â
1991
Â
Zum 1. Januar erhält Volkswagen eine neue
Struktur. Diese trennt Konzernführung und
Markenleitung von Volkswagen, Audi, Seat
und demnächst auch Skoda.
Â
1992
Â
Â
Die Volkswagen Gruppe mit ihren 4 Marken
ist führend auf den Gebieten der
elektronischen Verkehrslenkung, der
Entwicklung alternativer Antriebskonzepte
und beim Einsatz umweltschonender
Fertigungstechnologie.
Â
Â
Das Gemeinschaftsunternehmen Ching
Chung Motor Co., Ltd. wird in Taipeh/Taiwan
gegründet. Der Anteil der Volkswagen AG an
diesem Unternehmen beträgt ein Drittel des
Gesamtkapitals. Mit einer Kapazität von
jährlich 30.000 Fahrzeugen sollen dort ab
1993 die neuen Transporter verkauft und
produziert werden.
Â
Â
Bei der Steyr-Daimler-Puch AG in Graz wird
die Produktion des Transporters der
3. Generation eingestellt. Seit Ende 1990
wurden dort 61.903 Fahrzeuge gebaut.
Â
Â
Vorstandswechsel zum Jahresende: Dr. Carl
H. Hahn scheidet aus dem Unternehmen
aus.
Â
1993
Â
Â
Am 1. Januar übernimmt
Dr. techn. h. c. Dipl.-Ing. ETH Ferdinand Piëch den Vorstandsvorsitz der Volkswagen AG.
Â
Â
Im Januar kommt der "Umweltdiesel"
Vierzylinder 1,9 l TD, 1896 ccm, Leistung
50 kW (50 kW) bei 3700/min auf den Markt.
Â
1994
Â
Â
Präsentation des in Brasilien produzierten
L80. Er bildet den oberen Abschluß des
Volkswagen-Angebots.
Â
Â
Der 500.000ste T4 wird in Hannover gebaut.
Â
1995
Â
Â
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung
Volkswagen Nutzfahrzeuge, Bernd
Wiedemann, stellt in einer Pressekonferenz
im Juli Volkswagen Nutzfahrzeuge als
eigenständige Marke "VWN" der
Öffentlichkeit vor. Produziert wird vor allem in
Europa und Südamerika. Das Gewicht der
neuen Marke: 10 Milliarden Mark Umsatz pro
Jahr auf den Märkten der Welt.
Â
Â
Der LT läuft nach 20 Jahren aus. Nie durch
anhaltende Boomphasen verwöhnt, verlassen
bis zum Auslaufen der Produktion 471.221
Stück das Band in Hannover.
Â
1996
Â
Â
Die Differenzierung der Produkte nach innen
geschieht praktisch zeitgleich mitder neuen
Konzernpolitik: Volkswagen Nutzfahrzeuge
holt 1996 eine Entwicklung nach, die sich
fast schon auf dem Notizblock von Ben Pon
angedeutet hatte. Das Erfolgsfahrzeug aus
Hannover wird zum Zwillingspaar:
Â
Â
Der Transporter
Die Personenwagen-Linie mit Multivan
(Allstar und Classic) und Caravelle.
Â
Â
Und zum Jubiläum erhält dieses komfortable
Fahrzeug zwei aufregend neue Motoren:
Einen sportlichen 2,8 l VR6 Motor mit
Katalysator und 103 kW, und ein
temperamentvolles Sparwunder, den 2,5 l TDI
Kat - einen Diesel-Direkteinspritzer, der den
Transporter mit einer Tankfüllung in fast alle
seine europäischen Kernmärkte fahren kann.
Der LT wird kurz nach dem 40. Geburtstag
des Werks auf der Automobilausstellung in
Leipzig vorgestellt. Er bietet neben attraktiver
Formgebung neueste Technik, modernes
Design, bestmöglichen Fahrkomfort sowie
mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, so
daß er für alle Transportanforderungen
bestens gerüstet ist.
Â
Â
Das Volkswagenwerk in Hannover selbst ist
nach rund 30 Großbauvorhaben im Laufe
seiner 40jährigen Geschichte immer noch
nicht zur Ruhe gekommen, weitere
Erweiterungen sind geplant. Dieser
"unmögliche Transporter", der von Hannover
aus die Welt des Automobils verändert hat,
hat viel - vielleicht mehr als wir glauben - das
Gesicht unserer Welt, unser Lebensgefühl
und unsere Erinnerungen geprägt.
Â
Â
Vier Generationen Transporter von
Volkswagen, jeder einzelne Typ
unverwechselbar, liebenswert, jedes Mal ein
Schritt voran an die Spitze der
Automobiltechnik.
Â
Â
==================================================================================.
==================================================================================.
Â
Es gibt wohl kaum ein Nutzfahrzeug, dass so beliebt, vielseitig und in seiner Entwicklung so interessant
ist als der Volkswagen Transporter. Im April 1947 lieferte der holländische VW Importeur Ben Pon die
Vorlage in Form einer Skizze des damaligen T1. Im April 1950 lief er nach mehreren Prototypen in
Wolfsburg serienmässig vom Fliessband. Dieser erste Transporter mit der geteilten Frontscheibe (Splitt
Window) wurde ganze 18 Jahre lang in den verschiedensten Variationen hergestellt. Die anfängliche
Technik war sehr stark mit der des Käfers verwandt. So hatte auch der Transporter die von Dr.
Ferdinand Porsche bevorzugte Drehstab- Federung. Der erste Transporter hatte einen 1131cm⊃3;, 25 PS
Motor des Käfers im Heck. Später folgten ein 30 PS Motor mit 1192cm⊃3; und ein 34PS Motor. 1963 kamn
noch der stärkste Motor des T1 mit 1500cm⊃3; und ganzen 42 PS in Serie. Er wurde 1,8 Millionen mal
verkauft!1968 lief dann die zweite Generation des VW Busses in Wolfsburg vom Band. Der "T2" hatte
nicht mehr die geteilte Frontscheibe sondern eine durchgehende, leicht gewölbte. Dies machte ihn für
den Fahrer übersichtlicher und wurde deshalb auch "Panoramascheiben- Bus" genannt. Ausserdem
war der T2 geräumiger und in seiner Techink für die damaligen Verhältnisse stark verbessert worden.
Der T2 hatte eine serienmässige Schiebetür, war im Laderaum grösser als sein Vorgänger und das
Armaturenbrettwar durchgehend gepolstert, übersichtlicher und bedienungsfreundlicher. Der särkere
Motor mit 1600 ccm⊃2; leistete mit 47 PS bei 1600cm⊃3; wesentlich mehr als sein Vorgänger. 1970 wurde
dann der selbe Motor durch überarbeitete Zylinderköpfe um ganze 3 PS Stärker. 1971 bot VW einen 66
PS Motor mit 1679cm⊃3; an der schon 1973 einen 1800cm⊃3; Motor mit 68 PS und später durch einen
1970cm⊃3; grossen 70 PS starken Motor ersetzt wurden. Zudem gab es noch den 1600cm⊃3; Motor mit 50
PS für alle die, die es nicht so eilig hatten. Der T2 Wurde 1972/73 auch in seiner Karosserie verändert.
Die Stosstangen wurden etwas Kantiger und ragten nicht mehr Seitlich bis fast zu den Radkästen, die
Blinker wurden übersichtlicher über den Scheinwerfern platziert und die Lufteinlasschlitze hinten
wurden vergrössert. Ausserdem wurde das VW Emblem verkleinert. Der T2 wurde bis 1979 4,8 Millionen
mal verkauft! 1979 wurde die dritte Generation von Transportern (T3 oder Typ 25) auf den Markt
gebracht. Diese waren in der Form nicht mehr rund wie ihre Vorgänger, sondern eckig. Durch die
schräge Windschutzscheibe konnte der Luftwiederstand verringert werden. Ausserdem wich die
bewährte Drehstab Federung, die im T1, T2, Käfer und in vielen Porsche verwendet wurde, den
Doppelquerlenkern/Schräglenkern und Schraubenfedern. Der T3 war grösser und somit noch
vielseitiger einsetzbar als seine Vorgänger. Er wurde zunächst mit zwei verschiedenen Motor
Varianten Angeboten: 1600cm⊃3; mit 50 PS und 2000cm⊃3; mit 70 PS. Beide Luftgekühlten Motoren hatten
zum ersten Mal hydraulische Ventilstössel. 1980 kam die dritte Motor Variante dazu: ein
Wassergekühlter 50 PS Diesel- Reihenmotor. Dazu wurden unter dem Kühlergrill für die Frischluftzufuhr
an der Front zwischen den Scheinwerfern, ein zusätzlicher Kühlergrill eingesetzt hinter der der
Wasserkühler des Motors sass. Der Motor war auch bei den T3 im Heck eingebaut. 1982 wurden die
luftgekühlten Motoren durch wassergekühlte Boxermotoren ersetzt. bis 1990 wurden noch weitere
Motoren und Ausstattungen am T3 entwickelt. So gab es letztendlich den stärksten serienmässigen
Busmotor mit 112PS. Dies wurde durch eine Einspritzanlage auf einem 2,1 l Motor erzielt. Diese Busse
fuhren bis zu 160 Kmh und hatten eine beschleunigung von nur 12 Sekunden von 0 auf 100 Kmh. 1990
kam dann die vierte Generation von Transportern vom Fliessband. Diese hatten jedoch ausser dem
Hersteller wenig mit ihren Vorgängern gemeinsam, cer Wassergekühlte Reihenmotor war in der Front
eingebaut und trieb auch dort die Räder an. Hier wurden von vornherein eine vielzahl von Motor
Varianten angeboten die nicht nur sehr Leistungsstark, sondern durch ihre Ausgereifte Technik auch
noch sehr sparsam obendrein waren.
Â
Â
BUS "Caravelle" ab 1982
Ausstattung:
Â
Â
2-Farben-Lack
Stoßstangen mit Gummileisten
Heckscheibenwischer
Polstersitze im Fahrer- und Fahrgastraum
Sitz-Armlehnen
Teppichverkleidung
Â
Â
BUS "Caravelle Carat" ab 1983
Ausstattung:
Â
Â
Servolenkung
Zentralelektrik
Metallic-Lackierung
Alu-Felgen 6Jx14 mit 205/70R14 Reifen
Gfk-Beplankung und Stoßfänger
Frontspoiler
Heckleuchten-Blende
Rechteck-Doppelscheinwerfer
Tieferlegung
6 Einzelsitze mit Armlehnen
Klimaanlage
Stauschränke und Klapptisch
Stereo-Cassettenradio
Drehzahlmesser, Digitaluhr
Â
Â
BUS "Mulitvan" ab 1985
Ausstattung:
Â
Â
Einzelsitze vorne
3. Sitz hinter Fahrersitz mit Stauraum
Kühlbox hinter Beifahrersitz
Klappsitzbank mit Staukasten
Motorraumkissen
Klapptisch und Transistorleuchte
Dosenhalter und Aschenbecher
Boden mit Kunststoff-Belag
Â
Â
DOPPELKABINE "Magma" ab 1986
Ausstattung:
Â
Â
Alufelgen mit Breitreifen
Gfk-Stoßfänger
Kühlbox
Seilwinde
Kuhfänger
Überrollbügel
Â
Â
BUS "Caravelle Coach" ab 1987
Ausstattung:
Â
Â
Servolenkung
Breitreifen
Frontspoiler
Tieferlegung
Doppelscheinwerfer
Teppichboden
Fahrersitze mit Armlehnen
Â
Â
BUS "Mulitvan Magnum" ab 1987
Ausstattung:
Â
Â
Servolenkung
Gfk-Beplankung und -Stoßstangen
Einzelsitze vorne
3. Sitz hinter Fahrersitz mit Stauraum
Klappsitzbank mit Staukasten
Motorraumkissen
Klapptisch und Transistorleuchte
Dosenhalter und Aschenbecher
Boden mit Kunststoff-Belag
Â
Â
als Extras:
Â
Â
Schiebefenster Mitte
Drehzahlmesser
Kühlbox hinter Beifahrersitz
Â
Â
DOPPELKABINE "Tri-Star" ab 1987
Ausstattung:
Â
Â
Servolenkung
4 Türen
Gfk-Beplankung und -Stoßstangen
Doppelscheinwerfer
Breitreifen auf Alufelgen
5 Einzelsitze mit Armlehnen
Teppichboden
Rammschutz
Â
Â
BUS "Blue-Star" ab 1988
Ausstattung:
Â
Â
Tieferlegung
Schiebefenster Mitte
Servolenkung
Drehzahlmesser
Gfk-Beplankung und -Stoßstangen
Einzelsitze vorne
Sitze hinter Fahrer- und Beifahrersitz
Doppelscheinwerfer
Klappsitzbank mit Staukasten
Motorraumkissen
Klapptisch und Transistorleuchte
Verdunklungsgardinen
Dosenhalter und Aschenbecher
Boden mit Verlour-Teppichboden
Zentralverriegelung
Stereo-Cassettenradio
el. beheiz- und verstellbare Außenspiegel in Wagenfarbe
Metallic-Lackierung in blau
Â
BUS "White-Star" ab 1989
Ausstattung:
Â
Â
Tieferlegung
Schiebefenster Mitte
Servolenkung
Drehzahlmesser
Gfk-Beplankung und -Stoßstangen
Einzelsitze vorne
Sitze hinter Fahrer- und Beifahrersitz
Doppelscheinwerfer
Klappsitzbank mit Staukasten
Motorraumkissen
Klapptisch und Transistorleuchte
Verdunklungsgardinen
Dosenhalter und Aschenbecher
Boden mit Velour-Teppichboden
Zentralverriegelung
Stereo-Cassettenradio
el. beheiz- und verstellbare Außenspiegel in Wagenfarbe
Metallic-Lackierung in weiß
Â
Â
BUS "Red-Star" ab 1989
Ausstattung:
Â
Â
Tieferlegung
Schiebefenster Mitte
Servolenkung
Drehzahlmesser
Gfk-Beplankung und -Stoßstangen
Einzelsitze vorne
Sitze hinter Fahrer- und Beifahrersitz
Doppelscheinwerfer
Klappsitzbank mit Staukasten
Motorraumkissen
Klapptisch und Transistorleuchte
Verdunklungsgardinen
Dosenhalter und Aschenbecher
Boden mit Velour-Teppichboden
Zentralverriegelung
Stereo-Cassettenradio
el. beheiz- und verstellbare Außenspiegel in Wagenfarbe
Metallic-Lackierung in rot
Â
Â
BUS "Limited Last Edition" 1992
Ausstattung:
Identisch mit Blue-Star (s.o.)
Limitiert auf 2500 Stück,
mit Zertifikat und Nummerierung am Fahrzeug
Farben: orly-blau-metallic und tornado-rot
Â
Â
1979 - Die dritte Transportergeneration
Â
Â
Im Frühjahr 1979 kommt der neue Volkswagen Transporter auf den Markt, der neben
den vielen technischen Neuerungen an Fahrwerk und Motor auch eine neu
gestaltete Karosserie bietet mit verbesserten Sichtverhältnissen, vergrößerter
Raumkapazität und erhöhtem Nutzwert dieses Fahrzeugs. Die dritte Generation des
Volkswagen Transporters realisierte eine kleine Revolution: Der Computer hatte mit
der Methode der finiten Elemente-Berechnung den Rahmen unter der Karosse zum
Teil "weggerechnet" und dabei das Auto noch einmal steifer gemacht.
Â
Â
Daß der Start dieses T3 nicht so berauschend wie erhofft ausfiel, dürfte an den
Fahrleistungen gelegen haben. Denn der immer noch luftgekühlte Boxermotor hatte
es nun mit einem Leergewicht von 1.385 Kilogramm zu tun. Mit dem kleineren
(1584 ccm) Motor war er nicht schneller als 110 km/h. Und auch die stärkste
Variante (1970 ccm/51 kW/51 kW) trieb das Fahrzeug mit maximal 127 km/h über
die Autobahn - 3 km/h langsamer als den Vorgänger. Da hatten die unbestreitbaren
Vorteile des Neuen es zunächst schwer, die internationale Kundschaft zu
begeistern. Erst als der Wasser-Boxer und vor allem der Dieselmotor für mehr
Leistung und Durchzugskraft sorgten, wurde der Transporter der dritten Generation
zum Erfolgsmodell. Denn sie hatte viel zu bieten: Die um 125 mm breitere Karosse
bot nun im Fahrerhaus drei vollwertige Sitze, Spur und Radstand waren gewachsen
bei gleichzeitig geringerem Wendekreis. Der ganze Innenraum war nun größer und
luftiger, sicherer und auch optisch moderner geworden.
Doch die wichtigste Neuerung verbarg sich wiederum unter diesem Kleid:
Fahrsicherheit und Komfort hatten einen Riesensprung nach vorn gemacht. Die
Vorderachse - doppelte Querlenker, progressiv wirkende Schraubenfedern mit
innenliegenden Teleskopstoßdämpfern, dazu ein Querstabilisator - ergänzte die im
Prinzip unveränderte Schräglenker-Hinterachse ideal. Die Zuladung wuchs nun auf
Werte nahe der magischen 1.000-Kilogramm-Grenze: 995 Kilo beim 1,6-Liter-Motor,
30 Kilo weniger beim schweren 2-l-Wagen. Neben der aktiven Fahrsicherheit nahm
auch die passive Sicherheit zu. Crashtests halfen bei der Entwicklung jener
Elemente, die im Fall eines Frontal- und Seitenaufpralls die Energie absorbieren und
sich gezielt verformen. Im Vorbau des Fahrerhauses verbirgt sich ein Rammschutz,
der in Kniehöhe angebracht ist, und in den Türen sorgen stabile Profile für den
Seitenaufprallschutz.
Â
Â
Die Einführung des Vierzylinder-Diesel-Reihenmotors kam erst 1981. Mit dem
Selbstzünder startete auch die dritte Transporter-Generation durch; ein Jahr später
legt der durchzugsstarke, wassergekühlte Boxermotor noch einmal nach.
Â
Â
1981
Am 8. März feiert das Volkswagenwerk Hannover sein 25jähriges Jubiläum: Mehr als
5 Millionen Nutzfahrzeuge waren seit der Eröffnung vom Band gelaufen. Der
wassergekühlte Boxermotor sowie der modifizierte Dieselmotor des Golf schufen die
dringend notwendige Aufbesserung des Transporters. Daß mit dem Diesel eine ganz
neue Seite der Erfolgsstory aufgeschlagen worden war, wird den Machern in
Hannover damals vielleicht nicht einmal bewußt geworden sein.
Â
Â
Jedenfalls wurden die zunächst doch etwas schwachbrüstigen Herzen der neuen
Transporter in flotter Folge aufgepäppelt: 1982 kamen 2 neue wassergekühlte
Motoren und ein 5-Gang-Getriebe (als Option), 1983 ein 66 kW-Einspritzmotor mit
Katalysator und Servolenkung (als Angebot), 1985 der allradgetriebene "syncro"
(dessen Teile in Hannover produziert und beim Kooperationspartner Steyr Daimler
Puch in Graz endmontiert werden), außerdem erscheint ein neuer, noch stärkerer
Motor (mit 82 kW) und der Turbo-Diesel.
Â
Â
Produktionsbeginn des Volkswagen Diesel-Transporters im Werk Hannover.
Â
Â
1983
1983 markierte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Transporters: Mit
dem "Caravelle" erschien ein
Â
Â
ganz und gar als komfortabler Personenwagen ausgelegtes Fahrzeug - eine
Großraumlimousine, wenn man so will. Volkswagen folgte damit einer Entwicklung,
die genau genommen schon mit der Vorstellung des legendären "Samba-Busses" im
Juni 1951 eingeleitet worden war. Immer schon war der Bulli nicht nur ein idealer
Transporter gewesen, dazu ein in schier unendlicher Variantenvielfalt ausbaufähiges
Universalfahrzeug - sondern auch ein familienfreundliches Alltagsauto, ein
Reisefreund par excellence, Lebensraum auf Rädern, automobile Freiheit.
Im Angebot sind jetzt auch Einspritzmotoren mit und ohne Katalysator,
Servolenkung.
Â
Â
1985
Vorstellung des allradangetriebenen Transporter "syncro", dessen Teile in Hannover
produziert und beim Kooperationspartner Steyr Daimler Puch in Graz endmontiert
werden. Es handelt sich um ein Nutzfahrzeug von hohem Gebrauchswert, auch
abseits normaler Straßen. Seine neuartige Visco-Kupplung überträgt je nach
Fahrzustand variabel Antriebskraft auf die Vorderachse, ist vollwertiger Ersatz für
ein Zwischendifferential und baut bei Bedarf selbsttätig eine fast 100prozentige
Sperrwirkung auf.
Â
Â
Einführung des Turbo-Diesels und eines neuen, hubraumstarken Einspritzmotors.
Â
Â
Im Juli faßt die Hauptversammlung den Beschluß der Namensänderung des
Unternehmens in: Volkswagen AG.
Â
Â
Die Idee des "Multivan" schließt die Lücke zwischen Berufsalltag und Wochenende,
die vielseitig einsetzbare Großraumlimousine ist geboren.
Â
Â
1986
Der 6.000.000ste Transporter läuft vom Band. Damit ist der Transporter eindeutig
Weltmeister in seiner Klasse. Rund 4,6 Millionen des Erfolgsfahrzeugs waren allein in
Hannover produziert worden; dazu 1,6 Millionen Fahrzeuge in Wolfsburg, Brasilien,
Afrika, Mexiko und Australien. Der Transporter wurde auf 180 Auslandsmärkten
verkauft und hatte 1985 eine Exportquote von 56,8 Prozent.
Â
Â
Er erhält die Komfortausstattung mit elektrischen Fensterhebern und
Zentralverriegelung.
Â
Â
1988
Das Volkswagen Wohnmobil "California" wird vorgestellt.
Â
Â
1989
Â
Â
Von der dritten Generation des Transporters werden insgesamt 1.227.669 Exemplare
hergestellt.
Â
Â
Viele fahren ihn, aber nur wenige lieben ihn, den
Â
Â
VW-Bus Typ II T3
Â
Â
Tagtäglich sieht man ihn auf allen Straßen der Welt. Als "fertiges"
Baustellenfahrzeug, Lieferwagen für Bäcker und Metzger, sowie als Camper und
auch als hyperausgebautes Büro- und Freizeitmobil.
Â
Â
Hier sein Lebenslauf:
Â
Â
In Heft 11/1978 kündigte auto/motor/sport zum ersten Mal den Nachfolger des
bisher beliebtesten Transporters aller Zeiten mit folgenden Worten an:
Â
Â
"Der VW-Bus, seit über 25 Jahren gebaut und im Volksmund liebevoll "Bully"
genannt, soll noch in diesem Jahr einen moderneren Nachfolger erhalten. Der immer
wieder stilistisch und auch technisch modifizierte Klein-Transporter erhält eine neu
gestaltete Karosse mit strafferen Linien, die gegenüber der alten Ausführung vor
allem den Vorzug eines größeren Stauvolumen bietet. Was die Technik angeht
bleibt das Volkswagenwerk dem bewährten Konzept treu: Auch der Neue erhält
einen im Heck placierten Motor, doch soll neben einem luftgekühlten wahlweise
auch ein wassergekühltes Triebwerk angeboten werden. Wie bisher auch sollen die
verschiedenen Aufbauten zum Programm gehören."
Â
Â
Und im Mai 1979 war es dann endlich soweit:
Â
Â
Das Volkswagenwerk Hannover stellte die ersten Modelle der dritten
VW-Transportergeneration (Entwicklungsbezeichnung EA 162) vor. Als Antrieb
standen ein 1,6l mit 37 kW (50 PS) und ein 2,0l mit 51 kW (70 PS) zur Auswahl.
Beide luftgekühlt. Die Modellfamilie bestand aus dem Bus, für den
Personentransport, dem Transporter, für den Lastentransport, sowie der Pritsche
und der Doppelkabine, beide ebenfalls für den Lastentransport.
Â
Â
Im Februar 1981 kam eine zusätzliche Maschine auf den Markt: der 1,6l
Dieselmotor mit 37 kW (50PS). Dieser Motor entstammte ursprünglich dem
Golf/Passat-Diesel.
Â
Â
Zur IAA in Frankfurt stellte VW im September 1981 das Modell "Caravelle" vor, das
mit einer luxuriösen Ausstattung (Plüschsitze, Seitenverkleidungen und
Bodenbeläge) aufwarten konnte.
Â
Â
1982 (Oktober) wurden dann die wassergekühlten Boxer-Motoren in 2 Varianten
(44kW/60PS und 57kW/78PS) angeboten.
Â
Â
August 1983: VW ändert die Typenbezeichnungen der Fahrzeuge. Alle
"PKW-ähnlichen"-Wagen heißen nun "Caravelle" mit den Kennbuchstaben C, CL
oder GL. Die lastentransportierenden Versionen erhalten die Bezeichnung
"Transporter" und die Campingautos von Westfalia "Joker" (anstatt "Camping").
Â
Â
Im September des gleichen Jahres kommt der Luxus-Bus auf den Markt: der
"Caravelle-Carat". Ausgestattet mit mit einem 66kW (90PS) Einspritzmotor und
optischen Leckereien wie z.B. Rechteckscheinwerfer, Kunststoff-Stoßstangen,
Spoiler und Seitenschweller. Innen fand man Drehsessel, Kühlbox und Klapptisch in
der Seitenwand.
Â
Â
1985 änderte VW einiges an den Motoren. Neu im Porgramm: der 51kW (70PS)
Turbodiesel und ein 2,1l Einspritzmotor mit Katalysator (70kW / 95PS). Der
bisherige Einspritzmotor aus dem "Caravelle" wird durch einen 2,1l Einspritzer mit
82kW (112PS) abgelöst. In diesem Jahr kommt auch der "Syncro" auf den Markt,
ein allrad-angetriebenes Modell, das bei Steyr/Daimler/Puch in Österreich gebaut
wurde. Hierin kommt der 78-PS-Motor zum Einsatz.
Â
Â
In den nun folgenden Jahren kommen aus Wolfsburg eine Reihe Sondermodelle auf
den Markt, die sich durch vielfältige Ausstattungsvarianten unterscheiden:
"Multivan", "Multivan-Magnum", "White-, Blue-Star", und "Last-Limited-Edition".
Â
Â
1990 dann das Aus für den Heckmotor-Bully. Am 30. September rollt der letzte T3
im Werk Hannover vom Band. Er wurde durch den T4 (mit Front-Motor und
-Antrieb) ersetzt. Der "Syncro" wurde zwar noch bis 1992 gebaut, die
Verkaufszahlen hielten sich jedoch in Grenzen. Der wirklich letzte T3 lief 1992 bei
Steyr-Puch in Graz vom Band. Dort wurden, außer dem Modell "syncro" noch einige
tausend 2WD T3 für Behörden gebaut, während in Hannover schon der T4 montiert
wurde. VW hat den ersten echten Van, der sich hunderttausendfacher Beliebtheit
erfreute, beerdigt. Seine Fangemeinde trauert. Wer weiß den schon, daß der T3 in
Südafrika immer noch gebaut wird (mit Rechtslenker und Audi-Motor) ?
Â
==================================================================================.
==================================================================================.
Bericht zum T5 aus der P.M., kopiert aus einem Forum:
Hi Henning, schöner Bericht!
Dagen jetzt mal eine Beschreibung des neuen Multivans, der nicht T5 heißt:
(aus der P.M.)
Nichts ist mehr, wie es einmal war. Da mussten die leidenschaftlichen Bullifahrer des VW-Transporters T3 mit ansehen, wie beim Nachfolger vor zehn Jahren alles, was bei Volkswagen gut und ehern erschien, über Bord geworfen wurde.
Der T 4 trägt den Motor vorn, besitzt Vorderradantrieb und das ziegelkantige Design sein Vorgängers wurde gebügelt. Und jetzt der Nachfolger des Nachfolgers. In den Nomenklatur der VW-Sprache darf er die lange und ruhmvolle Ahnenreihe von T 1 an aufwärts nicht fortführen und das T 5 ist ihm nicht gegönnt. Ganz im Sinne der Marketingstrategen heißt er jetzt Multivan.
Was einst als Sondermodell startete, ist jetzt zum Modellnamen avanciert. Die Botschaft ist eindeutig: Multivan bedeutet Großraumlimousine, ein in Höhe, Breite und Länge gewachsener Kombi, der den Luxus so selbstverständlich mit sich führt, wie ein Sportwagen die Gene der Rennstrecke.
Da im Bereich der hochwertigen Automobile die fetten Gewinnmargen anfallen, steckt Wolfsburgs Neuer auch voller anspruchsvoller Technik, modernster Motorisierung und makelloser Qualität in bester Verarbeitung. Die hauptsächlich georderten TDI-Direkteinspritzer-Dieselmotoren leisten zwischen 105 und 174 PS, die beiden Ottovarianten 116 bzw. 231. Diese werden besonders mit Blick auf den nordamerikanischen Markt gebaut, denn die Großraumlimousine mit 2,2 Tonnen Eigengewicht ohne Zuladung muss viel Treibstoff verbrennen, um ihn Schwung zu kommen. Aber dann fährt sich der Multivan wie ein Pkw, trotz seiner knapp fünf Meter Länge (4,89), der Breite von 1,91 Meter und der mit sechs Zentimeter unter er Normgaragenhöhe liegenden 2 Meter Marke. Das schafft ein verschwenderisches Raumangebot, lässt Luft zum Atmen und erlaubt sieben Passagieren Platz zum Lümmeln.
Damit die Unterhaltung mit dem Fahrer nicht zu kurz kommt oder im Verkehrslärm untergeht, ermöglicht das pfiffige Digital-Voice-System Dialoge via Bordfunk. Über den Sitzen sind im Dachhimmel Mikrofone platziert, die das gesprochene Wort aufnehmen und durch die Lautsprecher der Radioanlage verstärken. Praktisch auch die im Boden eingelassenen Sitzschienen. Sie erlauben nicht nur bedarfsgerechte Verstellung des Gestühls, auch praktische Einbauten wie eine Kühlbox lassen sich schnell fixieren oder ausbauen. Dem Fahrer kommt die Schaltung á la Joystick entgegen, dessen kurzer Hebel sich aus der Mittelkonsole emporstreckt.
Die Campingausstattung baut VW in eigener Regie
Überhaupt haben die Designer den Innenraum zu nutzen verstanden und beim Multivan all die praktischen und sinnvollen Zusatzausstattungen bereits mit dem Stapellauf des Neuen im Innenraum eingeplant. So entpuppt sich der Mitteltisch als Verwandlungskünstler und Meister an Funktionalität. Er lässt sich groß ausklappen, beherbergt seitliche Fächer für Kartenmaterial, Halter für Flaschen und eine Besteckschublade oder Schubfach für die Videokamera.
Einen mächtigen Satz nach vorn haben auch die seitlichen Schiebetüren gemacht. Sie brauchen nicht mehr mit Schmackes auf ihren Rollen zugeworfen werden, sondern gleiten nahezu lautlos von elektrischen Servos angetrieben per Knopfdruck ins Schloss. Da wird die nächtliche Ruhe auf dem Campingplatz nicht gestört. Denn wie es sich für einen Multivan gehört, lässt sich die hintere Sitzbank zum Bett verlängern und bietet Schlafkomfort vom Feinsten. Wer noch intensiver im und mit dem Bus leben will, sollte auf die Campingversion warten. Sie baut VW jetzt in Eigenregie und überlässt es nicht mehr dem Spezialisten Westfalia.
War über viele Jahrzehnte der VW-Campingbus mit dem mit den Ausstattungsvariaten Joker oder Atlantik von Westfalia verbunden, so sind die Bande des Campingausstatters mit der Übernahme durch Mercedes gekappt – was sicherlich die Ausbauspezialisten aus dem Westfälischen nicht hindern wird, auch eine eigene Version anzubieten.
Dass der neue Multivan aber mehr Limousine als Lastwagen ist, beweisen die umfangreichen elektronischen Fahraussistenzsysteme, die teils in der Serienausstattung, teils als Option erhältlich sind. ABS, ESP sowie Antischlupfreglung, elektronische Differenzialsteuerung, Motor-Schlepp-Momentregelung (MSR), Bremsassistent und spezielle Bremskraftverteilung beim Allradantrieb, sind Features, die bisher hochwertigen Personenwagen zugedacht schienen. Auch erlaubt das Fahrwerk mit seiner Einzelradaufhängung und entsprechender Motorisierung sportives Handling des Allrounders.
Dass dann leicht die 50 000-Euro-Grenze überschritten wird, lässt die Begehrlichkeiten in Zeiten klammer Kassen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Aber da bietet sich fluggs eine Alternative zum Multivan an. Der T 5 ist die karge Nackausstattung des Multivan. Der T 5 ist als Güter-Transporter gedacht – ohne Komfort oder Sonderausstattungen, die die Luxuslimousinen schmücken. Und damit führt er jene Tradition fort, die mit dem T 2 begonnen hat.
von P.M.-Redakteur Wolfgang Stegers
Â
================================================================================. ================================================================================.
Wissenswertes rund um den Reifen
Reifenhersteller (Marke)
Profilbezeichnung / Reifentyp
Reifenquerschnittsbreite in mm
Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
Radialreifen
Felgendurchmesser in Zoll
Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
Geschwindigkeits-Index
Tubeless (Schlauchloser Reifen)
Herstelldatum (XX = Woche, X = Jahr, < = 9. Dekade) (Mehr Details dazu)
Abnutzungsanzeiger (Tread Wear Indicator) (1,6 mm)
Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen
Â
Quelle: Reifenfibel, 1.Auflage 1999, Schweiz
Copyright by Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli
Die Dimension eines Reifens (Quelle: ADAC)
Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft. Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername (1) und Reifentyp (2).
Reifenbreite (3)
Sie wird in Millimetern angegeben (z.B. 175 mm). Bei herkömmlichen Pkw-Reifen reichen die Querschnittsbreiten von nominell 125 mm (z.B. 125/80 R 12) bis ca. 335 mm (z.B. 335/30 R 19). Die Breiten steigen dabei in 10-mm-Schritten. Besondere Reifen für neue Rad-Reifen-Systeme (z.B. TD-Reifen von Dunlop oder TRX- oder TDX-Reifen von Michelin) haben andere Breitenmaße in Millimetern. Die Breiten reichen von 160 mm bis 240 mm. Die tatsächliche Breite weicht, bedingt durch die üblichen Fertigungstoleranzen, meist von den nominellen Angaben geringfügig ab und variiert von Hersteller zu Hersteller um wenige Millimeter. Außerdem ist sie abhängig von der Breite der Felge, auf welcher der Reifen montiert ist. Die Normung der Reifen erlaubt es, die meisten Reifen auf Felgen verschiedener Breiten zu montieren. Diese Breitenunterschiede können Ursache dafür sein, dass auf bestimmten Fahrzeugen nur Reifen bestimmter Hersteller (Markenbindung) oder lediglich in Kombination mit bestimmten Felgen montiert werden dürfen, da in diesen Fällen ausschließlich diese Reifen in allen Betriebszuständen mit Sicherheit (also auch beim Einfedern oder beim Lenkeinschlag) "freigängig" sind. Auch die Verwendbarkeit von Schneeketten kann an bestimmte Reifenfabrikate und Felgenbreiten gebunden sein. Zu beachten sind hier die Hinweise in den Fahrzeugpapieren und in der Bedienungsanleitung.
Höhen-Breiten-Verhältnis/Serie ....../50, /60, /70, /80 (4)
Hier geht es um das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent. Ein /50 bedeutet dann, dass die Reifenhöhe halb so groß ist wie die Reifenbreite. Mit "fallenden" Verhältnis-Zahlen wird die Reifenflanke immer niedriger - übliches Erscheinungsbild sportlicher Pkw (225/45...). Sonderfall: Bei Reifen der 80er-und /82er-Serie war früher die ".../80" in der Bezeichnung nicht üblich - dementsprechend kann in älteren Fahrzeugpapieren noch "155 R 13" stehen. Dies entspricht nunmehr beim Reifenkauf "155/80 R 13".
Reifenbauart (5)
"R" steht hier für "Radial" (zusätzlich auch häufig ausgeschrieben). Es handelt sich um die heute übliche Bauart mit radial angeordneten Karkassfäden. Bis in die 60-iger Jahre war der Diagonalreifen Standard. Sofern heute noch für Spezialfälle (z.B. Oldtimer) produziert, steht anstelle des "R" ein "D" oder auch "-". Hinweis: Es dürfen grundsätzlich nur Reifen einer Bauart montiert werden. Mischbereifung - also Diagonal- und Radialreifen auf einem Fahrzeug, ist lt. StVZO § 36 nicht zulässig.
Felgendurchmesser (6)
Der Felgendurchmesser wird diagonal von Felgenrand zu Felgenrand ermittelt, das Maß wird meist in Zoll ( " ) angegeben. Die gängigsten Maße reichen von 10 " bis 20 ". Bei TD-Reifen von Dunlop sowie TRX-, TDX-Reifen oder dem PAX-System von Michelin werden die Felgendurchmesser in Millimeter angegeben. Die gängigsten Durchmesser gehen von 315 mm bis 440 mm.
Tragfähigkeitskennziffer (Load Index LI) (7)
Kennzahl für die Belastbarkeit des Reifens. Jedem LI-Wert wird, dargestellt in einer genormten Tabelle, eine bestimmte Belastbarkeit des Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck zugeordnet. Beispiel "85" = 515 kg. Die montierten Reifen müssen mindestens dem in dem Fahrzeugpapieren angegebenen LI entsprechen, höhere Werte des LI sind zulässig. Zusatzangabe "Reinforced": (12) Bezeichnung an Reifen besonders hoher Tragfähigkeit (für Kleintransporter, Kleinbusse, Vans, Geländewagen... ). Ausschlaggebend ist aber auch hier die (entsprechend hohe) LI-Kennziffer.
Li kg Li kg Li kg Li kg
63 272 64 280 65 290 66 300
67 307 68 315 69 325 70 335
71 345 72 355 73 365 74 375
75 387 76 400 77 412 78 425
79 437 80 450 81 462 82 475
83 487 84 500 85 515 86 530
87 545 88 560 89 580 90 600
91 615 92 630 93 650 94 670
95 690 96 710 97 730 98 750
99 775 100 800 101 825 102 850
103 875 104 900 105 925 106 950
107 975 108 1000 109 1030 110 1060
111 1090 112 1120
Geschwindigkeitssymbol (GSY, auch "Speedindex") (8)
Kennbuchstabe, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens angibt. Den Buchstaben sind folgende Geschwindigkeitskategorien zugeordnet (hier dargestellt: übliche GSY für Pkws
GSY km/h
M 130 N 140 P 150 QÂ 160
R 170 S 180 T 190 UÂ 200
H 210 V 240 W 270 YÂ 300
ZR >240
Laufrichtungsbindung
Überwiegend an Reifen mit besonderer Profilgestaltung sind auf der Reifenflanke Bezeichnungen wie "Rotation", "Drehrichtung", "Direction", in Kombination mit einem Laufrichtungspfeil eingeprägt. Bei der Reifenmontage ist diese vorgegebene Lauf- oder Drehrichtung zu beachten.
Tubeless ("Schlauchlos") (9)
Pkw-Reifen sind üblicherweise "Schlauchlos"-Typen. Das Einziehen eines Schlauches ist nicht nur überflüssig, es ist - von wenige Ausnahmen abgesehen - nicht zulässig. Im Zweifelsfall den Reifenhersteller befragen. Bei einer Reifenpanne mit Luftverlust darf das allenfalls als zeitweiliger Notbehelf gelten.
Produktionsdatum (10)
Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT"-Nummer geben das Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 409 =40. Woche 1999. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu tun haben, wird im Allgemeinen noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl) deutlich gemacht. Neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0100 = 1. Woche 2000.
Verschleißanzeiger (Treadwear Indicator , "TWI") (11)
Rundum auf der Reifenseite ist mehrmals das Kürzel "TWI" (auch andere Zeichen möglich) eingeprägt. Wenn man dem Pfeil folgt, so erkennt man, dass in diesem Bereich das Profil nicht völlig in die Tiefe geht. Der Grund: Bei einem bis auf (die gesetzlich zulässigen) 1,6 mm abgefahrenen Profil liegen diese Stellen dann deutlich erkennbar an der Oberfläche, die Verschleißgrenze ist erreicht. Soweit sollte man es nicht kommen lassen: Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 mm die Haftung, insbesondere bei Nässe, deutlich abnimmt!
M&S (Winterreifen/Ganzjahresreifen) (13)
Winterreifen sind mit "M&S", "M+S" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. Hiermit ist nicht nur erkennbar, dass es sich um einen Reifentyp für die speziellen Anforderungen des Winterbetriebs handelt. Damit verbunden ist auch eine Ausnahmeregelung bezüglich der geforderten Geschwindigkeitsklasse.
Sonderregelungen in einigen europäischen Ländern:
Ist "Winterausrüstung" (lt. Beschilderung) vorgeschrieben, dann erfordert dies Reifen mit M&S-Symbol. Insbesondere in Österreich wird darüber hinaus eine Profiltiefe von mindestens 4 mm gefordert - mit weniger Profil gelten derartige Exemplare schlichtweg als Sommerreifen. In Deutschland existiert diese Vorschrift zwar nicht, unterhalb ca. 4mm ist eine Wintertauglichkeit aber tatsächlich sehr eingeschränkt.
Prüfzeichen "E":
Das "ECE-Prüfzeichen" wird als E oder e dargestellt, es bestätigt die Einhaltung der europäischen Norm (ECE- R 30). Bild 6: Die anhängende "12" weist auf Österreich als Prüfungsland hin Wichtig: Seit dem Produktionsdatum 1.10.98 (40. Woche 98, entspricht DOT-Nummer 408) ist diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. An einem Fahrzeug dürfen demzufolge keine Reifen montiert sein, die, sofern nach dem 1.10.98 produziert, dieses Prüfzeichen nicht aufweisen. Im Rahmen der Hauptuntersuchung ("TÜV") würde das als "schwerer Mangel" am Fahrzeug eingestuft.
Runderneuerte Reifen
Sie tragen als Kennzeichnung "R", "runderneuert", "retread" oder "retreaded". Das Datum der Runderneuerung wird in gleicher Weise wie das Herstellungsdatum von Neureifen angegeben.
Welche Abweichungen zwischen Fahrzeugschein und Reifen sind erlaubt? Abweichend von dem Grundsatz, dass die Bezeichnungen in den Fahrzeugpapieren und am Reifen übereinstimmen müssen, gelten folgende Ausnahmen:
Â
Lastindex LI: Der Lastindex des montierten Reifens darf größer sein als die entsprechende Eintragung in den Fahrzeugpapieren. Beispiel: Fz.-Schein 165/65 R 13 76 T, Reifenaufschrift: 165/65 R 13 77 T.
Â
Geschwindigkeitssymbol: Er darf "höherwertiger" sein als die entsprechenden Eintragungen in den Papieren. Beispiel: Fz.-Schein 185/65 R 14 86 H, zulässig sind Reifen mit Aufschrift: 185/65 R 14 86 V.
Â
Winter-/Ganzjahresreifen: Der Geschwindigkeitsindex darf für niedrigere Höchstgeschwindigkeiten gelten, als in den Fz.-Papieren für Sommerreifen eingetragen. In diesen Fällen muß ein Aufkleber mit der für den M+S-Reifen zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Sichtfeld des Fahrers angebracht werden.Beispiel: Fz.-Schein 195/65 R 14 89 H (Sommerreifen), zulässig sind auch Reifen mit Aufschrift: 195/65 R 14 89 Q M+S. In diesem Fall ist aber auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges durch die des Reifens entsprechend begrenzt und unbedingt einzuhalten.
Â
P-Reifen (amerikanische Klassifizierung, Kennzeichung z.B. P 225/60 R 15...). Sie dürfen verwendet werden, wenn sie entsprechend der ECE-R30 gekennzeichnet sind, d.h. ihre Betriebskennung muss der in diesem Informationsblatt dargestellten Form entsprechen. Weicht die Kennzeichnung von der ECE-R 30 ab (z.B. kein Load-Index, kein Speed-Index), so muss der Reifenhersteller schriftlich die Übereinstimmung dieser Reifen mit entsprechenden Anforderungen der ECE-Norm bestätigen.Diese Bestätigung hat der Fahrer immer mitzuführen. Sind in den Papieren (insbesondere von US-Modellen) "P"-Reifen eingetragen, so dürfen auch nach ECE-R 30 geprüfte Reifen verwendet werden, wenn mit Ausnahme des fehlenden Buchstabens "P" die Kennzeichnung auf dem Reifen mit Eintrag in den Fz.-Papieren übereinstimmt.
Â
ZR- ,VR-Reifen. Sofern diese in den Papieren älterer Fahrzeuge noch eingetragen sind, dürfen gleich große W - Reifen (bis 270 km/h) mit ausreichender Tragfähigkeit verwendet werden, wenn die Fz.-Höchstgeschwindigkeit 260 km/h (lt. Fahrzeugschein Ziffer 6) nicht überschritten wird und keine weitere Typen- oder Fabrikatsbindungen (Ziffer 33) eingetragen sind. In Zweifelsfällen sollten Fahrzeug- bzw. Reifenhersteller befragt werden.
Wollen Sie Reifen mit Dimensionen montieren lassen, die nicht in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sind, wenden Sie sich an uns. Wir können Ihnen mitteilen, ob weitere Reifendimensionen nachträglich freigegeben wurden oder ob andere Räder-Reifen-Kombinationen zulassungsfähig sind.
==================================================================================.
==================================================================================.
Bulli-Revival-Forum
Re: Zulassung T3
Geschrieben von: jens130
Datum: 11. Juni 2006 - 13:52
Antwort auf: Zulassung T3 (Lars)
Â
moin,
zum 01.06.06 haben sich die Vorschriften zum bei Umbauten zum wohnmobil wieder einmal geändert, hier die aktuelle Version:
(siehe auch TÜV Nord Homepage http://www.tuev-nord.de/23591.asp)
Wohnmobile „Marke Eigenbau“
Begriffsbestimmung und Mindestausstattung
Wohnmobile sind Kfz mit Einrichtungen für Wohnzwecke. Der Wohnteil muss mit seinen Einrichtungen dazu geeignet sein, einer oder mehreren Personen einen Wohnaufenthalt zu ermoeglichen.
Erforderliche Mindestausstattung:
Sitzgelegenheit mit Tisch
Der Tisch darf abnehm-, abklapp- oder wegdrehbar sein.
Schlafplatz
Er darf auch eine umgeklappte Sitzgelegenheit sein, sofern sich hierdurch eine mindestens 1,8 mal 0,7 m große, ausreichend ebene Liegefläche ergibt.
Kücheneinrichtung mit Spüle und Abwasserführung sowie Kocher
Sie muss zur Verrichtung von Küchenarbeit und zum Verstauen von Küchenutensilien geeignet sein. Ist der Kocher nicht fest eingebaut, muss im Wohnbereich ein sicherheits- und bedientechnisch geeigneter Raum zur Nutzung des Kochers, der für die Verwendung in Innenräumen zugelassen sein muss, vorhanden sein.
Schrank bzw. Stauraum
Er muss für das Verstauen von Kleidung und Proviant während der Fahrt und zum Wohnen geeignet sein. Es müssen über bei Pkw und Leicht-Lkw übliche Ablagen, Handschuhfach und Kofferraum hinausgehende Staumöglichkeiten vorhanden sein.
Die Einrichtungen müssen, mit Ausnahme des Tisches, fest eingebaut und so beschaffen sein, dass auch bei Unfällen die Gefahr oder das Ausmaß von Verletzungen möglichst gering gehalten werden.
Der Wohnteil muss einen wohnlichen Eindruck erwecken und den überwiegenden Teil des Fahrzeugs einnehmen. Volle Stehhöhe ist für eine Umschreibung zum Wohnmobil nicht erforderlich.
Bei Fahrzeugen mit nicht ausreichender Mindestausstattung oder mit herausnehmbarer Wohneinrichtung bleibt in der Regel die ursprüngliche Fahrzeugart (z. B. Pkw, Lkw) erhalten.
Hinweis:
Die Finanzämter sind nicht an die verkehrsrechtliche Fahrzeugeinstufung gebunden. Sie können für eine finanzrechtliche Anerkennung als Wohnmobil zusätzliche Anforderungen stellen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich bei Ihrem zuständigen Finanzamt vorab entsprechend zu informieren. Nähere Informationen zu Steuersätzen erhalten Sie über die Homepage des Bundesfinanzministeriums unter www.bundesfinanzministerium.de oder bei Ihrem zuständigen Finanzamt.
Ausführung und Ausstattung des Wohnteils, Aufbau, Werkstoff
Bei der Beurteilung der Aufbaufestigkeit einschließlich der Befestigung am Grundfahrzeug werden die Aufbau-Richtlinien des jeweiligen Fahrzeug-Herstellers zu Grunde gelegt. Eine besondere Freigabe des Fahrzeugherstellers kann erforderlich sein, wenn tragende Teile der Karosserie entfernt oder verändert worden sind. Für Außenteile des Aufbaus sind Werkstoffe zu verwenden, die als schwer entflammbar und splittersicher anzusehen sind. Als Beurteilungsmaßstab werden die Anforderungen für Sicherheitsglas oder gleichwertige Normen herangezogen.
Verständigungsmöglichkeiten mit dem Fahrer, Fluchtwege
Eine direkte akustische Verständigungsmöglichkeit vom Wohnteil aus mit dem Fahrer muss gegeben sein, wenn sich im Wohnteil Sitze befinden, die während der Fahrt besetzt werden dürfen. Ein „Sichbemerkbarmachen“ nur mit optischen oder akustischen Signalen ist nicht ausreichend. Von allen Sitzen müssen Fluchtmöglichkeiten über zwei voneinander unabhängigeFluchtwege, die nicht auf derselben Fahrzeugseitel iegen dürfen, vorhanden sein. Als Fluchtwege gelten Türen, Fenster, Luken mit einer Öffnungsfläche von mindestens 0,65 m2 mit einer Mindestbreite von 0,5 m und einer Mindesthöhe von 1 m.
Anzahl und Anordnung der Fenster
Sind im Wohnteil Sitze vorhanden, die während der Fahrt besetzt werden dürfen, dann müssen Fenster an mindestens zwei Fahrzeugseiten (einschl. Rückseite), davon mindestens ein Fenster im Wohnbereich, vorhanden sein.
Ist der Wohnteil nicht vom Fahrerhaus abgetrennt, genügen ein Fenster in der Rückwand oder ein Fenster seitlich im Wohnbereich. Bei einem vom Fahrerhaus abgetrennten Wohnteil sind mindestens je ein Fenster seitlich im Wohnbereich oder ein Fenster seitlich und ein Fenster in der Rückwand erforderlich.
Bei ausreichender Beleuchtung im Wohnteil sind Abweichungen hiervon möglich.
Scheiben
Alle Scheiben müssen für den jeweiligen Verwendungszweck bauartgenehmigt und mit einem entsprechenden Prüfzeichen versehen sein.
Einstiege
Alle Einstiege müssen sich gefahrlos benutzen lassen; die untere Trittstufe soll nicht höher als 500 mm sein. Ist im Wohnteil eine separate Eingangstür vorhanden, sollte diese an der rechten Fahrzeugseite angebracht sein. Bei zweiflügeligen Türen muss der in Fahrtrichtung vorn liegende Türflügel den hinteren überlappen.
Bei fehlender besonderer Einstiegstür für den Fahrerplatz muss dieser Sitz vom Wohnteil aus sicher und leicht erreichbar sein. Zu den Sitzen im Wohnteil muss ebenfalls ein sicherer Zugang von außen oder vom Fahrerhaus aus möglich sein.
Belüftung
Fahrerplatz und Wohnbereich müssen sich ausreichend be- und entlüften lassen. Wechselwirkungen zwischen Be- und Entlüftung und Auspuffanlage von Fahrzeug, Standheizung oder Flüssiggasanlage müssen ausgeschlossen sein.
Innenausstattung
Die Ausstattung des Wohnteils muss so beschaffen sein, dass auch bei Unfällen die Gefahr oder das Ausmaß von Verletzungen möglichst gering gehalten werden (formschlüssige Verriegelung von Schranktüren und Schubladen, Vermeidung
Scharfkantiger Teile, Verwendung schwer entflammbarer Materialien, rutschsicherer Fußbodenbelag).
Sitze, Rückhalteeinrichtungen, Sicherheitsgurte im Wohnteil
Die Zahl der Sitzplätze, die während der Fahrt besetzt werden dürfen, richtet sich nach
der möglichen Zuladung,
dem zulässigen Gesamtgewicht und
dem Erstzulassungsdatum ds Wohnmobils sowie
der sicherheitstechnischen Ausrüstung der einzelnen Sitze.
Für vor 1992 erstmals zugelassene Fahrzeuge gilt: Für alle Sitzplätze sind geeignete Haltemöglichkeiten vorzusehen, z.B.
bauartgenehmigte Sicherheitsgurte an Verankerungspunkten mit ausreichender Festigkeit für Sitze, vor denen sich keine gepolsterten Abstützmöglichkeiten befinden,
geeignete Abstützungen für quer zur Fahrtrichtung angeordnete Plätze,
Kopfstützen für Sitzplätze, die entgegen der Fahrtrichtung angebracht sind.
Für ab 01.01.92 in den Verkehr kommende Fahrzeuge gilt:
bauartgenehmigte Sicherheitsgurte und geprüfte Verankerungspunkte für alle in Fahrtrichtung angeordneten Sitzplätze (vorn außen Dreipunktgurte, für die übrigen Sitze genügen Beckengurte),
bei allen weiteren Sitzplatzanordnungen gelten weiterhin die vorgenannten Anforderungen. Sitzplätze, die während der Fahrt nicht besetzt werden dürfen, sind entsprechend zu kennzeichnen.
Bei ab dem 01.01.1992 in den Verkehr gekommmenen Wohnmobilen sind an allen in Fahrtrichtung angeordneten Sitzplätzen bauartgenehmigte Sicherheitsgurte mit geprüften Verankerungspunkten erforderlich und zwar
vorn außen Dreipunktgurte,
an den übrigen Sitzen genügen Beckengurte.
Seit dem 01.10.1999 müssen neu zugelassene Wohnmobile ausgerüstet sein mit:
3-Punkt-Automatikguten auf vorderen äußeren Sitzen in Fahrtrichtung
3-Punkt-Automatikguten auch auf hinteren äußeren Sitzen in Fahrtrichtung, falls das zulässige Gesamtgewicht des Wohnmobils nicht über 2,5 t liegt
mindestens bauartgenehmigten Beckengurten an geprüften Verankerungspunkten auf allen anderen Sitzen in und gegen die Fahrtrichtung.
Wir empfehlen aus sicherheitstechnischen Gründen auf Sitzplätze quer zur Fahrtrichtung, die während der Fahrt benutzt werden sollen, zu verzichten.
Zusatzheizungen
Zusatzheizungen müssen bauartgenehmigt sein und entsprechend der zugehörigen Montageanweisung eingebaut werden. Das Fabrikschild mit Prüfzeichen muss auch nach dem Einbau jederzeit zugänglich sein. Ob der vorschriftsmäßige Einbau begutachtet und bestätigt werden muss, entnehmen Sie bitte der Bauartgenehmigung.
Flüssiggasanlagen
Alle Geräte und Teile der Flüssiggasanlagen – auch flüssiggasbetriebene Heizungen – müssen den Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes G 607 entsprechen.
Die Vorschriftsmäßigkeit der Gesamtanlage wird an unseren TÜV-STATIONEN durch die Mobilitätsberater überprüft und bestätigt. Wiederholungsprüfungen sind nach jeweils zwei Jahren erforderlich.
Elektrische Installation
Zur Vermeidung von Bränden durch Kurzschlüsse und Überlastungen müssen die einschlägigen VDE-Vorschriften erfüllt werden; dies gilt insbesondere für die Installation von 230 Volt Anlagen.
Ersatzräder
Außen am Fahrzeug mitgeführte Ersatzräder müssen durch zwei voneinander unabhängige Befestigungen gesichert sein und dürfen keine scharfen Kanten aufweisen.
Betriebserlaubnis
Durch den Umbau des Fahrzeugs entsteht eine neue Fahrzeugart; dies führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Eine Begutachtung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen des TÜV ist erforderlich.
Â
==================================================================================.
==================================================================================.
Â
Bullifahrer schützt sein Bulli
Autoknacker von Opfer festgenommen und an die Polizei übergeben

Der Originallink:
http://stadt.cityreview.de/hessen/kassel/nachrichten/2005/10/159839.html
Â
Nachrichten Kassel
Â
POL-KS: Lohfelden, Otto-Hahn-Straße: Autoknacker von Opfer festgenommen und an die Polizei übergeben
Â
Kassel (ots) - Am gestrigen Dienstag Abend, gegen 22.40 Uhr, konnte der 36-jährige Inhaber
eines VW-Pritschenwagens aus Kassel in seinem auf einem Betriebsgelände abgestellten Pkw
einen 40-jährigen polnischen Autoknacker festnehmen.
Bereits am vergangenen Montag Abend hatte der Kasseler einen Einbruch in seinen VW-Bus
festgestellt. Dabei waren das Autoradio und mehrere Pkw- Zubehörteile gestohlen worden.
Als der 36-jährige Lkw-Fahrer gestern Abend erneut nach seinem Auto sah, konnte er den
40-jährigen Polen im Fahrzeug entdecken. Mit seiner Zugmaschine hatte sich das Opfer
geschickt neben den VW-Bus gestellt, so dass ein Aussteigen des Diebes nicht möglich war.
Die alarmierten Beamten des Waldauer 5. Polizeireviers konnten den Polen anschließend
vorläufig festnehmen und in das Polizeigewahrsam einliefern.
Der 40-Jährige, ebenfalls ein Berufskraftfahrer, gab in seiner ersten Befragung an,
er habe angenommen, dass es sich bei dem VW-Bus um ein Schrottfahrzeug gehandelt habe,
indem er nur eine Flasche Bier hätte trinken wollen.
Bei der Durchsuchung seines Lkws fanden die Beamten allerdings im Führerhaus unter dem
Bettkasten das aus dem Pritschenwagen gestohlene Diebesgut.
Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen war der 40-Jährige heute wieder auf
freien Fuß entlassen worden.
Sabine Knöll
Kriminalhauptkommissarin
0561/9101021
Â
ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=44143
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle
Â
Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: pressestelle@polizei-nordhessen.de
Ausserhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910 30 50
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de
===============================================================================
===============================================================================
" aber bei den spritpreisen nur noch kurze strecken...ich glaub ich brauch nen syncro "
Wie wärs mit "Sprit sparen"?
Guckst du:
Eine praktische Anleitung, wie man als Bullifahrer trotz der hohen Spritkosten mobil bleibt.
Leider läßt es sich nicht mehr leugnen: Bullifahren ist verdammt unglaublich sauteuer geworden. Nicht nur, daß wir Bullifahrer die Bahn mitfinanzieren - jetzt sollen wir allen anderen auch noch die Rente zahlen. Was können nun wir Otto Normalverbraucher machen, um die hohen Kosten des Bullifahrens etwas zu mindern? Vernünftiger Bullifahren und nebenbei an Dienstleistungen sparen, die sich gegen uns Bullifahrer wenden.
90 fahren! Wir kennen es aus der Werbung: wenn über den Mindestverbrauch eines Bullis geredet wird, dann ist immer der Verbrauch bei konstant 90 km/h gemeint. Konsequenz: 90 km/h fahren - immer und überall. Ob über Land, in der Stadt oder in der Spielstraße. Nur wer konstant 90 fährt, verbraucht wenig Sprit. Wer bremst, verliert (spätestens an der Zapfsäule).
Immer im höchsten Gang fahren! Schalten Sie früh hoch. Fahren Sie möglichst alles im 5. Gang. Mit ein bißchen guten Willen und entsprechender Übung gleiten Sie schon nach kurzer Zeit mühelos mit konstant 90 km/h über Cityringe und durch verkehrsberuhigte Zonen. Moderne Bullis haben sehr gutmütige Fahrwerke - somit ist es ein Leichtes, auch enge Autobahnausfahrten im höchsten Gang mit konstant 90 zu meistern. Die Umwelt wird es Ihnen danken.
Extremes Windschatten-Fahren! Haben Sie schon einmal gesehen, wie ein Formel 1-Wagen auf Höchstgeschwindigkeit kommt? Indem er sich ganz nah an seinen Vordermann anhängt, und dessen Windschatten optimal ausnutzt. Wir können das auch - indem wir auf der Autobahn möglichst nah hinter einem Lastwagen herfahren. Hier gilt die Faustformel: je geringer der Abstand, desto geringer der Verbrauch. Aber auch in der Stadt lässt sich so mancher Zentiliter Sprit sparen, wenn man auf den Vorausfahrenden möglichst dicht auffährt. Also: Abstand halten ist umweltschädlich!
Hupen statt Bremsen! Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Gebrauch einer Autohupe weniger Energie verzehrt als ein Bremsvorgang mit anschließender Beschleunigung. In dieser Hinsicht können wir von Franzosen und Italienern noch einiges lernen. Hupen statt Bremsen ist der neue Trend. Besonders an Fußgängerüberwegen hat sich diese Methode bewährt. Schließlich springen Fußgänger DOCH zur Seite, wenn es für sie brenzlig wird. Und nicht vergessen: nicht unter 90 km/h abfallen.
Abkürzungen fahren! Ein guter Bullifahrer fährt keine Umwege. Warum lange kreisen, wenn man eine Abkürzung durch die Fußgängerzone oder den Stadtgarten weiß? So manche Sekunde lässt sich überdies sparen, wenn man beim Abbiegen diagonal über den Radweg abkürzt. Wir wissen ja bereits, daß wir dabei immer schön im 5. Gang bleiben sollten.
Bus- und Taxispuren benutzen! Nichts treibt den Verbrauch mehr in die Höhe, als im Feierabendstau zu stehen. Wir entlasten die Umwelt, indem wir möglichst immer die Bus- und Taxispuren benutzen. Und nicht vergessen: Höchster Gang, 90 km/h.
Nächtliche Rotphasen ignorieren! Wir wissen alle, dass es keinen Sinn macht, nachts an einer leeren Kreuzung an einer roten Ampel zu stehen. Nächtliche Rotphasen sind nur für Fahrschüler gedacht. Deswegen halten wir modernen Bullifahrer nachts bei Rot nicht an. Wozu eigentlich tagsüber?
Niemals Vorfahrt gewähren! Wer andere vorlässt, muss vorher abbremsen. Durch den unnötigen Brems- und Beschleunigungsvorgang wird viel Energie vergeudet. Bestehen wir also mit gutem Gewissen immer und überall auf unser gutes Recht. Vorfahrt ist Vorfahrt. Vorfahrt durchsetzen heißt Benzin sparen!
Niemanden mitnehmen! Gefälligkeiten sind im modernen Straßenverkehr 'out'. Wozu Freunde und Bekannte zur Disco mitnehmen, wenn dort ein Bus hinfährt? Man kann sich ja vor dem Eingang treffen. Beifahrer stören nur durch ihre permanenten Angstschreie und verschlechtern das Leistungsgewicht. Natürlich nehmen wir auch keine Tramper mehr mit. Diese können wie früher auf fahrende Güterwagen springen (wenn sie sich nicht dabei das Genick brechen). Anhalten tun wir ohnehin erst an unserem Fahrtziel (siehe vorherige Punkte).
Auftanken und abhauen! Benzinklau hat viele praktische Vorteile: man kann den teuren Markensprit tanken, muss nicht an der Kasse anstehen und tankt nicht immer an der gleichen Tankstelle. Nachteil: man muss vor jedem Tankvorgang die Nummernschider abschrauben. (Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder die örtliche Polizeidienststelle!)
Licht aus! Mit eingeschaltetem Abblendlicht erhöht sich der Spritverbrauch eines Bullis um 0,3 Liter. Eine wahre Horrorvorstellung. Zum Glück kann man etwas dagegen unternehmen. Der moderne Bullitreiber läßt daher das Licht immer aus. Die Augen gewöhnen sich relativ schnell an die Dunkelheit. Außerdem werden die anderen Verkehrsteilnehmer nicht mehr geblendet. Die Spezialisten unter uns haben eh schon Auspuffanlagen, die unsere Ankunft Kilometer vorher ankündigen.
Keine Verwandten mehr besuchen! Der Besuch der Schwiegermutter gehört zu den meistgehassten Tätigkeiten des modernen Mannes. Jetzt endlich kann man guten Gewissens zu Hause bleiben, denn man schont damit die Umwelt. Auch die Oma kann auf die anstrengenden Besuche der Enkel verzichten - dann lebt sie auch länger. Wie man sieht, es hat viele Vorteile, Sprit zu sparen.
Keine Zeitungen und Zeitschriften mehr kaufen! Kennen Sie eine Zeitung oder Zeitschrift, die sich 100-prozentig für eine komplette Kostenentlastung der Bullifahrer ausspricht? Nein? Gibts auch nicht. Wenn sich also die Pressefritzen nicht um uns kümmern, warum kaufen wir dann noch deren Produkte? Von dem gesparten Geld läßt sich noch so mancher Extrakilometer fahren.
Keine GEZ-Gebühren mehr zahlen! Im öffentlich-"rechtlichen" Fernsehen häufen sich die Ökosendungen. Bullifahrerhass hier, Raserhass dort. Keine Hass-Sendung über vollgesiffte Busse und Bahnen, die ständig unpünktlich sind, nachts nicht fahren und fast nur Stehplätze anbieten. Wozu unterstützen wir die Hetzkampagne gegen uns selbst? Die GEZ ist der lange Arm des Ökofernsehens. Das gesparte Geld reicht, um die nächste Erhöhung der Kfz-Steuer abzulindern.
Aus der Kirche austreten! Mal im Ernst: Kümmert es die Kirchen, ob Sie unter der hohen Bulli-Abgabenlast stöhnen? Nö. Die finden das auch noch gut. Also weg damit. Sollen die ihre Mitglieder doch unter den Vollzeit-Fahrradfahrern suchen. Damit fallen auch die Anfahrten zu den langweiligen Gottsdiensten, Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen weg.
Nicht mehr spenden! Wir brauchen unser bisschen Geld selbst. Und die saftigen Sozialabzüge auf dem Lohnstreifen sollten für die Ernährung der Welt ausreichen.
Schäden nicht mehr reparieren! Bullireparaturen sind teuer. Wozu also die Bremsanlage richten, wenn die Hupe noch geht? (Siehe auch oben: "Hupen statt Bremsen!") Warum den Rücksitz reparieren lassen, wenn Sie doch keine Leute mehr mitnehmen?
Mit Hilfe dieses Ratgebers sollte es Ihnen gelingen, die eine oder andere Mark zu sparen, ohne auf den Bulli verzichten zu müssen. Ich wünsche allzeit freie Fahrt! Â
===============================================================================
===============================================================================
"
|